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Restaurierte Fahne der KAB Odenkirchen vorgestellt

 26. Januar 2004

Am Montag, dem 26. Januar, wurde die von Herrn Hubert Schüler in mehr als einjähriger Arbeit restaurierte Fahne der Katholischen Arbeiterbewegung Odenkirchen, die im Mai 1907 geweiht worden war, im Johannes-Giesen-Haus der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Vorsitzende der KAB Odenkirchen Herbert Kremers dankte zunächst allen, die mit einer Spende diese aufwändige Restaurierung der Fahne ermöglicht haben. So hatte auch der Heimatverein 350 Euro aus der Verlosung anlässlich des OKUHOM beigesteuert, die Dietmar Kirschner vor einigen Wochen an die KAB überreicht hatte.

Hubert Schüler, der in Hockstein lebt, beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit sakraler Textilkunst und hat unter anderem auch eine Mitra für den Papst hergestellt. Er erläuterte in Anwesenheit der Bezirksvorsteherin Renate Zimmermanns, des Ratsherrn Norbert Bude, der Vertreter des Heimatvereins und der Vorstandsmitglieder der KAB die Bedeutung der Odenkirchener Fahne, die wahrscheinlich von den Benediktinerinnen in Köln hergestellt worden ist und in ihrem Mittelteil die Heilige Familie bei der Arbeit in der Werkstatt zeigt. Das Weberschiffchen als Symbol für den Textilstandort Odenkirchen zeigt darüber hinaus, dass es sich um eine Handwerkerfahne handelt. 

Mit den Jahren hatte sich die Fahne so sehr verzogen und war die Seide auf der Rückseite so sehr zerfallen, dass eine aufwändige Restauration und Neugestaltung erforderlich wurde. Die KAB verfügt nun wieder über eine Fahne, die Hubert Schüler als ein wirklich wertvolles Unikat bezeichnet, und das betrifft sowohl den Materialwert als auch die historische Bedeutung. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich beim Studiovortrag von Günter Schüler im Burgturm am Sonntag, dem 7. März, von der Richtigkeit dieses Urteils überzeugen.    

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