Heimatkunde
im Unterricht
in
der katholischen Grundschule Bell
mit Emil
Knour am 03.05.2004
Am
Montag, dem 3. Mai, hatten sich etwa 6o Schülerinnen und Schüler
der katholischen Grundschule Bell aus zwei Klassen zum gemeinsamen
heimatkundlichen Unterricht versammelt. Die Schulleiterin Frau
Peters hatte den Heimatverein Odenkirchen gebeten, einen
sachkundigen Bürger in den Unterricht zu schicken, um die Fragen
der Kinder zur Geschichte Odenkirchens zu beantworten. Wer hätte
diese Aufgabe besser wahrnehmen können als der Ehrenvorsitzende
des Vereins Emil Knour, der mit dem Odenkirchener Brauchtum und
der Geschichte dieses Stadtteils bestens vertraut ist.
Über
eine Stunde stellten die Kinder, die von der Schulleiterin und
ihren beiden Lehrkräften gut vorbereitet worden waren, ihre
Fragen. Ausgangspunkt war der Gründung der Grundschule Bell im
Sommer des Jahres 1892. Zuvor hatte es einen Kampf mit der
Grundschule Mülfort gegeben, die um einige Klassenzüge erweitert
werden sollte. Die "Beller Bürger" ließen es nicht
dazu kommen und verlangten eine eigene Schule, die dann durch den
damaligen Bürgermeister Duven auf der Höhenstraße gebaut wurde,
wo sie heute noch steht. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte
dann noch Fragen zur Odenkirchener Geschichte. Alle Fragen, ob zur
Odenkirchener Burg, zu den Familien der Burggrafen, oder zu den
Kirchengemeinden wurden beantwortet und die Antworten und Erläuterungen
werden sicher in den nächsten Wochen noch Stoff genug für den
Unterricht bieten. Als Geschenk des Heimatvereins für die Kinder
gab es eine kleine Broschüre über die Geschichte Odenkirchens.
Emil Knour war beeindruckt von dem großen Wissensdurst der Schülerinnen
und Schüler und ihrem regen Interesse an der Geschichte ihrer
Heimat.