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"A(nno) 1721, den 14. Merz, ist Anna Margaritta Terpotzen, alt 9 bis 10 Jahr, durch eine Mördershand grausamlich umgebracht worden", so entziffert Dr. Bruno Schmidt die Inschrift auf einem alten Grabstein mitten im Wald auf den Süchtelner Höhen. Er steht mit den Teilnehmern der vom Heimatverein Odenkirchen angebotenen Wanderung vor dem alten, verwitterten Stein und weiß zu berichten, wie damals der Mörder dem Scharfrichter vorgeführt wurde.
Dr. Schmidt führte die Gruppe zu den Sehenswürdigkeiten des Höhenzuges. Höhe(n)punkte der Wanderung waren die Besteigung des renovierten Bismarckturms, der Besuch des Wasserwerk-Hochbehälters mit der interessanten Jugendstil-Fassade, der - zur Oktav festlich geschmückten - Irmgardiskapelle und des Kreiskriegerdenkmals. Dr. Schmidt erläuterte als profunder Kenner des Gebietes - er ist Verfasser des "Historischen Führers über die Süchtelner Höhen" - seinen aufmerksamen Zuhörern die verschiedenen Objekte. Als kleines Dankeschön für seine Mühe überreichte Heinz Eßer vom Historischen Ausschuss Dr. Schmidt ein Buchgeschenk des Heimatvereins Odenkirchen.
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