Veranstaltungen

 

29. Plattdeutschabend des Heimatvereins 

am 11. Oktober 2004 

     v.l.n.r.: Janina Rings, Heinz Eßer, Henny Scholz, Dieter Coenen, Katharina Reichardt, Rudi Schreur, Horst Coenen, Ludger Sandisch, Alfons Dörenkamp, Joan Gormanns, Beate Ohlig, Kurt Gietzen,  Sina Langen, Melissa Hanisch, Rainer Steppges, Johannes Ohlig                Foto: Werner Scholz

             

 

E Handy mot hüüt jedder hann, ejaal of jru'et of kleen,

weil o'ene Handy besde nix, met Handy "cool" dojään ...,

 

das ist der Anfang des Gedichtes, mit dem die junge Janina Rings den Reigen der Plattdeutschvorträge eröffnete 

 und damit ihre Rolle als "Eisbrecherin" sehr gut meisterte. Das Gedicht beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit.

 

Zuvor hatten Henny Scholz als stellvertretende Geschäftsführerin des Heimatvereins und Wolfgang Funke als Leiter des Firmenkundenbereichs des Sponsors Stadtsparkasse, Geschäftsstelle Odenkirchen, die über 200 Gäste des Plattdeutschabends mit wohlgesetzten Reimen herzlich begrüßt.

 

Weiter ging es Schlag auf Schlag. Johannes Ohlig hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und u.a. sieben Kinder bzw. Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren, die aus seiner Plattdeutsch-Arbeitsgemeinschaft an der Grundschule Burgbongert hervorgegangen sind, gewonnen. Neben Janina Rings waren es Joan Gormans, Melissa Hanisch, Sina Langen, Beate Ohlig, Katharina Reichardt und Ludger Sandisch, die die Zuhörer mit lustigen Vorträgen und dem Sketch "Die Lügenmumie" begeisterten. Deren Leistungen sind um so höher zu bewerten, als sie im Alltag kaum mit der plattdeutschen Sprache in Berührung kommen.

 

Johannes Ohlig                 Foto: Werner Scholz

Anschließend trug der Walter-Schrey-Seniorenchor im Heimatverein Odenkirchen unter der Leitung von Franz-Josef Remmler in gekonnter Manier zwei plattdeutsche Lieder nach Texten von Heribert Meurer vor:

"Do ben ech jebo'ere" (Melodie "Bergisches Heimatlied") und

"Okerke Joldschtökk" (Melodie "Ännchen von Tharau")

 

Es folgten Darbietungen der bekannten Autoren: Dieter Coenen, Alfons Dörenkamp, Heinz Eßer, Kurt Gietzen, Johannes Ohlig, Rudi Schreur und Rainer Steppges, die mit jeweils vier bis fünf vorwiegend heiteren, aber auch zum Nachdenken anregenden Vorträgen das Publikum begeisterten. Horst Coenen (siehe Foto links) erfreute wieder mit seinen lustigen Liedern zur Gitarre, wie z.B. "Enne Mann jesoot". Der wegen Krankheit verhinderten Margit Gärtner wünschte Johannes Ohlig eine recht baldige Genesung.

 

Mit lang anhaltendem Applaus dankten die Besucher den Akteuren, allen voran Johannes Ohlig für die Programm-Zusamenstellung. Wie bereits in den vergangenen Jahren hatte jeder die Gelegenheit, bei einem Quiz "Sach et op Deutsch" seine Plattdeutschkenntnisse zu beweisen. 

 

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