Veranstaltungen

 

Einladung zur Denkmaleinweihung "Güdderather Mühle"

 

am 20. März 2005

 

Der Heimatverein Odenkirchen lädt alle Odenkirchener Bürgerinnen und Bürger

 zur Denkmaleinweihung "Güdderather Mühle"  

 

am Sonntag, 20. März 2005, 15:00 Uhr

 

am Josef-Herzhoff-Weg,  herzlich ein.

Ansprachen werden halten Oberbürgermeister Norbert Bude, 

der Geschäftsführer des Heimatvereins Dietmar Kirschner 

und die Künstlerin Marianne Strunk-Hilgers.

Der Seniorenchor im Heimatverein Odenkirchen wird die Feier mit gesanglichen Beiträgen umrahmen.

Im Anschluss daran lädt der Heimatverein zu einem Umtrunk in den Burgturm ein.

 

 

Nachdem die Bezirksvertretung Odenkirchen einstimmig den geplanten Standort eines Gedenksteins zur Erinnerung an die ehemalige Güdderather Mühle gebilligt und der Hauptausschusses der Stadt der Schenkung zugestimmt hatte, konnte die Idee von Josef Schürmann, Mitglied im Historischen Ausschuss des Heimatvereins, das Mühlendenkmal zu errichten, verwirklicht werden.

 

Die Erstellungskosten für das von Marianne Strunk-Hilgers entworfene Denkmal trägt der Heimatverein. Es steht am Josef-Herzhoff-Weg/Ecke Güdderather Mühlenweg an der Niers gegenüber der ehemaligen Güdderather Mühle (Roosens Mühle). 

 

Für die Ausführung zeigt Steinbildhauermeister Rudi Schneider verantwortlich. Das Oberteil (mit eingelegter Aluminumplatte) besteht aus Schevenhütter Schiefer und das Unterteil aus Belgisch Granit.

 

Der Gedenkstein wird der Stadt Mönchengladbach übereignet und soll die Bürger an die lange und erfolgreiche Mühlentradition auf dem Gebiet der ehemaligen Stadt Odenkirchen erinnern.

 

Das Mühlendenkmal an der Niers

                                                Foto: Werner Scholz

 

Einweihung des Mühlendenkmals

 

                  Bei herrlichem Frühlingswetter waren zahlreiche Besucher zur Einweihung 

des Gedenksteins am Josef-Herzhoff-Weg gekommen.

Christa Schulte (die Enkelin des letzten Mühleninhabers Johann Heinrich Roosen)  mit dem Geschäftsführer des Heimatvereins Dietmar Kirschner

Vom ersten Gedanken bis zur Realisierung des Gedenksteins.     

(von links) Josef Schürmann: Idee

Marianne Strunk-Hilgers: künstlerische Gestaltung 

Rudi Schneider: bildhauerische Umsetzung

Oberbürgermeister Norbert Bude 

während seiner Ansprache. Er dankte allen Beteiligten für ihr Engagement.

 

Fotos: Heinz Eßer

                                          

 Dort, wo der Güdderather Mühlenweg an der Niersbrücke auf den Josef-Herzhoff-Weg trifft, hat der Heimatverein Odenkirchen ein Denkmal errichtet, das an die ehemalige Güdderather Mühle - nach ihrem letzten Besitzer auch Roosensmühle genannt - erinnern soll. Zahlreiche Besucher waren der Einladung des Heimatvereins zur Einweihung des Gedenksteins gefolgt. Das schöne Wetter ermöglichte die richtige Einstimmung auf eine würdige Feierstunde. Der Geschäftsführer des Heimatvereins, Dietmar Kirchner, begrüßte die Besucher und Ehrengäste, darunter Oberbürgermeister Norbert Bude, Bezirksvorsteherin Renate Zimmermanns und die Nachfahren des letzten Besitzers der Roosensmühle, Johann Heinrich Roosen.

 

Norbert Bude dankte dem Heimatverein für dessen Engagement. Der Gedenkstein erinnere den Wanderer an die ehemalige Mühle und fördere damit das Geschichtsbewusstsein im Allgemeinen und für unsere engere Heimat im Besonderen. Renate Zimmermanns hob die Initiative des Historischen Ausschusses im Heimatverein hervor, namentlich Josef Schürmann für dessen Idee zur Errichtung des Gedenksteins, Marianne Strunk-Hilgers, die für die Planung und künstlerische Gestaltung verantwortlich zeichnete sowie Rudi Schneider, dem die Durchführung der Steinmetzarbeiten oblag.

Marianne Strunk-Hilgers schilderte den "Werdegang" des Mühlendenkmals. Der erste Gedanke im Juli 2003 war, den Gedenkstein am Standort der ehemaligen Mühle in Ufernähe zu errichten. Dem stimmte der Niersverband zu, im April 2004 ebenso der Gestaltung, verbunden mit einem Gestattungsvertrag, der allerdings für den Heimatverein unerfüllbare Auflagen enthielt. Deshalb musste man nach einem Standort auf städtischem Gelände suchen, der im Oktober 2004 bei einem Treffen mit der Stadtverwaltung gefunden wurde, nämlich auf der gegenüberliegenden Seite der Niers. Die Stadt bekundete ihr Einverständnis, das Güdderather Mühlendenkmal als Geschenk des Heimatvereins Odenkirchen anzunehmen.

Bei der Gestaltung konnte Marianne Strunk-Hilgers auf einen Grabstein zurückgreifen, den Frau Gabriele Pesch ihrem Atelier zur freien Verfügung überlassen hatte sowie auf das Modell der Güdderather Mühle, das ihr Mann Wilhelm Strunk zu einem früheren Zeitpunkt geschaffen hatte. Den großen Gedenkstein aus Schevenhütter Schiefer in senkrechter Lage auf dem kleinen Sockel aus Belgisch Granit zu befestigen, war für Steinbildhauermeister Rudi Schneider kein Problem. Das in Aluminium gegossene Modell der Güdderather Mühle wurde von ihm an vorgesehener Stelle in den Stein eingelassen. 

Das im Dezember 2004 aufgestellte Denkmal wirkt wie ein Ausrufezeichen in der Landschaft, das die Wichtigkeit der Gedenkstätte betont und den Wanderer zur Betrachtung auffordert.

 

Der Seniorenchor im Heimatverein Odenkirchen umrahmte die Feier mit gesanglichen Beiträgen.

Im Anschluss an die Feierstunde lud der Heimatverein zu einem Umtrunk in den Burgturm ein.

 

 

 

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