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Pressekonferenz
am Mittwoch, dem 27. IV. 2005 um 10.30 in A 103
Anwesend:
Herr
OStD Beaujean- Schulleiter
Herr
Dr. Wolfsberger - Leiter der Stadtarchivs
Herr
StR. Hochscherf- Koordination und Betreuung der Ausstellung
Herr
StudRef Vahsen - Leiter des Archivprojekts und Konzeption der
Ausstellung
Herr
Dr. Schüngeler -
Koordination und Moderation
Schülerinnen
und Schüler aus dem Leistungskurs GE I/12
Vor
60 Jahren am 8. Mai kapitulierte
die Deutsche Wehrmacht bedingungslos.
Der
Zweite Weltkrieg war offiziell beendet.
Insgesamt
forderte er mehr als 50 Millionen Tote, 6 Millionen fielen dem
Holocaust zum Opfer.
1985
äußerte sich der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker
folgendermaßen:
"Der
8. Mai ist für uns vor allem ein Tag der Erinnerung an das, was
Menschen erleiden mußten. Er ist zugleich ein Tag des Nachdenkens
über den Gang unserer Geschichte. Je ehrlicher wir ihn begehen,
desto freier sind wir, uns seinen Folgen verantwortlich zu stellen.
Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern. Die
Menschen, die ihn bewußt erlebt haben, denken an ganz persönliche
und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zurück. Der eine kehrte
heim, der andere wurde heimatlos. Dieser wurde befreit, für jenen
begann die Gefangenschaft. Viele waren einfach nur dafür dankbar,
daß Bombennächte und Angst vorüber und sie mit dem Leben
davongekommen waren. Andere empfanden Schmerz über die vollständige
Niederlage des eigenen Vaterlandes. Verbittert standen Deutsche vor
zerrissenen Illusionen, dankbar waren andere Deutsche für den
geschenkten neuen Anfang."
In
den letzten Wochen haben 18 Schülerinnen und Schüler den
Klassenraum als Lernort
verlassen, sind aufgebrochen und haben im Stadtarchiv geforscht: Wie
war das damals, als die Amerikaner einmarschiert waren? Wie waren
die Lebensbedingungen? Wie gestaltete sich das politische Leben?
Ergebnis ihres historischen Forschens ist nicht nur eine Ausstellung
mit historischen Fotos und Dokumenten, die ergänzt wird durch die
Ausstellung des Heimatvereins zur 'Odenkirchener Bombennacht' von
1943, sondern eine
Veranstaltungsreihe
über zwei Tage:
2.
Mai 2005, 19.00 in der Aula
Vortrag von Prof. Dr. W. Leonhard zur Eröffnung der Ausstellung:
3.
Mai 2005, 10.00 in der Aula
Eine
Gesprächsrunde mit Zeitzeugen
Öffnungszeiten
der Ausstellung:
von 10.00 bis 14.00
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