Veranstaltungen

 

60 Jahre nach der Kapitulation

Ausstellung am Gymnasium Odenkirchen

In Kooperation mit dem 

Stadtarchiv Mönchengladbach und dem 

Heimatverein Odenkirchen

 Eröffnung 2. Mai 2005, 19.00 in der Aula 

durch Wolfgang Leonhard 

 

Zeitzeugen berichten 

(u.a. Martha Fongern, Dirk Hespers) 

3. Mai 2005, 10.00 in der Aula

 

 Öffnungszeiten der Ausstellung: 

2.-31. Mai,  Mo - Fr von 10.00 bis 14.00 Uhr

 

Pressekonferenz am Mittwoch, dem 27. IV. 2005 um 10.30 in A 103

 Anwesend:

Herr OStD Beaujean- Schulleiter

Herr Dr. Wolfsberger - Leiter der Stadtarchivs

Herr StR. Hochscherf- Koordination und Betreuung der Ausstellung

Herr StudRef Vahsen - Leiter des Archivprojekts und Konzeption der Ausstellung

Herr Dr. Schüngeler -  Koordination und Moderation

Schülerinnen und Schüler aus dem Leistungskurs GE I/12

 

Vor 60 Jahren am 8. Mai  kapitulierte die Deutsche Wehrmacht bedingungslos. 

Der Zweite Weltkrieg war offiziell beendet.

Insgesamt forderte er mehr als 50 Millionen Tote, 6 Millionen fielen dem Holocaust zum Opfer.

1985 äußerte sich der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker folgendermaßen:

 

"Der 8. Mai ist für uns vor allem ein Tag der Erinnerung an das, was Menschen erleiden mußten. Er ist zugleich ein Tag des Nachdenkens über den Gang unserer Geschichte. Je ehrlicher wir ihn begehen, desto freier sind wir, uns seinen Folgen verantwortlich zu stellen.
Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern. Die Menschen, die ihn bewußt erlebt haben, denken an ganz persönliche und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zurück. Der eine kehrte heim, der andere wurde heimatlos. Dieser wurde befreit, für jenen begann die Gefangenschaft. Viele waren einfach nur dafür dankbar, daß Bombennächte und Angst vorüber und sie mit dem Leben davongekommen waren. Andere empfanden Schmerz über die vollständige Niederlage des eigenen Vaterlandes. Verbittert standen Deutsche vor zerrissenen Illusionen, dankbar waren andere Deutsche für den geschenkten neuen Anfang."

 

In den letzten Wochen haben 18 Schülerinnen und Schüler den Klassenraum  als Lernort verlassen, sind aufgebrochen und haben im Stadtarchiv geforscht: Wie war das damals, als die Amerikaner einmarschiert waren? Wie waren die Lebensbedingungen? Wie gestaltete sich das politische Leben?
Ergebnis ihres historischen Forschens ist nicht nur eine Ausstellung mit historischen Fotos und Dokumenten, die ergänzt wird durch die Ausstellung des Heimatvereins zur 'Odenkirchener Bombennacht' von 1943, sondern eine

Veranstaltungsreihe über zwei Tage:

 2. Mai 2005, 19.00 in der Aula
Vortrag von Prof. Dr. W. Leonhard zur Eröffnung der Ausstellung:

 3. Mai 2005, 10.00 in der Aula

Eine Gesprächsrunde mit Zeitzeugen 

 Öffnungszeiten der Ausstellung:
 von 10.00 bis 14.00

 

 

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