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 Großer Odenkirchener Martinszug und verkaufsoffener Sonntag

 

am 06. November 2005

 

Am Sonntag, dem 6. November, zieht  wieder der Große Odenkirchener Martinszug, der um 18.00 Uhr beginnt mit Rücksicht auf den verkaufsoffenen Sonntag, der um 18.00 Uhr endet. Den vielen Besuchern, die wegen des Zuges und des OKUHOM nach Odenkirchen kommen, soll die Gelegenheit gegeben werden, in den Odenkirchener Geschäften einzukaufen und sich von attraktiven Angeboten der Odenkirchener Einzelhändler zu überzeugen. 

 

Der Martinszug beginnt in der Pastorsgasse und zieht über die Straßen Zur Burgmühle, Straßburger Allee, am Badhotelweiher vorbei, der mit bengalischem Feuer beleuchtet wird, Klinkenbergstraße, von-der-Helm-Straße, Burgfreiheit und Mülgaustraße zum alten Krankenhaus, wo die Abschlusszeremonie mit der Martinsgeschichte und der Mantelteilung stattfinden wird. 

 

Es wäre schön, wenn die Anwohner am Weg des Martinzugs mit Kerzen und Fackeln zur festlichen Stimmung beitragen würden.

 

 

 

 

 

St. Martin hoch zu Ross:  Wolfgang Funke im roten Mantel

 

Das diesjährige Highlight unter den Großfackeln: Von der Kolpingfamilie im Maßstab 1:50 erbautes Modell der              St. Laurentiuskirche                                       Fotos: Werner Scholz

 

Am Sonntag, dem 6.11.2005, fand der 24. Große Odenkirchener  Martinszug statt. Vorbereitet und durchgeführt vom Heimatverein, begeisterte er auch in diesem Jahr wieder die vielen teilnehmenden Kinder und die besonders zahlreichen Besucher, die bei herrlichem Wetter nach Odenkirchen gekommen waren. Es wird geschätzt, dass diese Ereignis mehr als 10.000 Menschen angelockt hat. Besondere Attraktion des Zuges waren die Großfackeln, die einige der beteiligten Schulen und Gruppen mit viel Fleiß und Geschick gebastelt hatten. So stand die neue Großfackel der Kolpingsfamilie, die Nachbildung der St. Laurentiuskirche, im Mittelpunkt des Interesses. 

Vom Badhotelweiher, der wie jedes Jahr bei bengalischer Beleuchtung ein besonders eindrucksvolles Bild bot, ging es vorbei am Martinsmarkt auf dem Martin-Luther-Platz zur Mantelteilung vor dem alten Krankenhaus. Während  St. Martin mit dem Bettler den Mantel teilte, wurde die Geschichte des heiligen Martin den vielen Kindern und Besuchern von Robin Gras, Caroline Driescher und Dizam Bulut aus der Klasse 6 a des Gymnasiums Odenkirchen bei der beeindruckend ausgeleuchteten Schlussfeier vorgetragen. 

Die Abschlussfeier am Altenheim Am Pixbusch 

mit Darstellung der Martinsgeschichte und Martinsfeuer

Der Dank des Heimatvereins gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern aus den Odenkirchener Vereinen, den Spendern, ohne die ein solches Großereignis nicht möglich wäre, den 6 Musikkapellen, die den Zug begleitet haben, der Freiwilligen Feuerwehr Odenkirchen, den Johannitern, der Polizei und allen anderen, die zum Gelingen des Zuges beigetragen haben. Die Abschlussfeier am alten Krankenhaus endete mit zwei Strophen des Martinsliedes, das von den Kapellen, die den Zug begleitet hatten, gemeinsam gespielt wurde. Nach mehrjähriger Unterbrechung hatte Wolfgang Funke, einer der beiden Leiter der Stadtsparkasse Odenkirchen, wieder die Rolle des heiligen Martin übernommen. Das hat ihm so viel Freude gemacht, dass er diese Aufgabe auch in den nächsten Jahren erfüllen wird.

Es bleibt zu hoffen, dass es auch in Zukunft mit der Unterstützung der Bürger Odenkirchens möglich sein wird, diesen schon zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender der Stadt gewordenen Martinszug durchzuführen.  

 

 

 

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