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Dia-Abend mit Jochen Schmidt: Vom goldenen Dreieck Indiens - Agra, Jaipur, Dehli - zum Dhaulagiri
am 14. November 2005 | ||||||
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In seinem Dia-Vortrag am Montag, dem 14. November, führte der Odenkirchener “Weltenbummler“ Jochen Schmidt, dem auch mit 70 Jahren kein Berg zu hoch ist, die Zuhörer in das islamische Großreich der Mogul-Kaiser, das von 1500 bis 1784 im Nordosten Indiens als Weltmacht ein hochzivilisiertes Staatswesen entwickelte. Er zeigte Dias von Moscheen, Palästen, Festungen, Gärten, Landschaften und die Mausoleen der Moguln Hamajun und Akbar.
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Seine Heise führte ihn in die Städte Dehli, Agra und Fatehpur-Sikri. Ein Höhepunkt war sicher das Taj Mahal, das wohl berühmteste Bauwerk der Welt, von dem die Besucher herrliche Bilder zu sehen bekamen. Weiter ging die Reise zum Keoladeo Nationalpark mit ca. 350 verschiedenen Vogelarten, die teilweise - aus Europa kommend - dort überwintern. Von dort führte die Reise in die Hauptstadt der Rajputen Jaipur, ein hinduistisches Fürstentum und ein Gegenspieler der Moguln. Der Maharaja-Palast erstrahlte wie die ganze Stadt in leuchtendem Rot, weshalb Jaipur auch oft “Pink City“ genannt wird. In den gezeigten Bildern wurden der Reichtum, die Pracht und Verschwendung der Maharajas ebenso deutlich wie die vollendete Kultur dieser Zeit. Ein letzter Höhepunkt der Reise waren der Besuch der Hauptstadt Nepals Kathmandu und eine Trekkingtour zum siebthöchsten Berg der Welt, dem Dhanlagiri (8167 m). Im Frühjahr dieses Jahres, in dem die gezeigten Aufnahmen entstanden sind, war die Landschaft dieser Bergkette verzaubert vom Dunkelblau des Himmels, dem Weiß des Schnees auf den Gipfeln, dem frischen Grün und dem leuchtenden Rot der unendlich vielen Rhododendren-Blüten. Jochen Schmidt verstand es wieder einmal, die Besucher in der Burggrafenhalle mit seinen eindrucksvollen Fotos und seinen anschaulichen Berichten und Hintergrundinformationen zu begeistern.
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