Am
Sonntag, dem 5.11.2006, fand der 25. Große Odenkirchener
Martinszug statt. Vorbereitet und durchgeführt vom
Heimatverein, begeisterte er auch in diesem Jahr wieder die
vielen teilnehmenden Kinder und die besonders zahlreichen
Besucher, die nach Odenkirchen gekommen waren. Es wird geschätzt,
dass dieses Ereignis wieder mehr als 10.000 Menschen angelockt
hat. Besondere Attraktion des Zuges waren die Großfackeln, die
einige der beteiligten Schulen und Gruppen mit viel Fleiß und
Geschick gebastelt hatten. Neben der Kolpingsfamilie mit ihrer
Großfackel, der Nachbildung der St. Laurentiuskirche, der
Hauptschule Kirschhecke, der Realschule Rheydt und dem Gymnasium
Odenkirchen nahm diesmal auch die Astrid-Lindgren-Schule am
Martinszug teil.
Vom
Badhotelweiher, der wie jedes Jahr bei bengalischer Beleuchtung
ein besonders eindrucksvolles Bild bot, ging es vorbei am
Martinsmarkt auf dem Martin-Luther-Platz zur Mantelteilung vor
dem alten Krankenhaus. Während
St. Martin, der diesmal von Harald Peters verkörpert
wurde, mit dem Bettler den Mantel teilte, wurde die Geschichte
des heiligen Martin den vielen Kindern und Besuchern von Schülern
der Klasse 7 a des Gymnasiums Odenkirchen bei der beeindruckend
ausgeleuchteten Schlussfeier vorgetragen.
Der
Dank des Heimatvereins gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern
aus den Odenkirchener Vereinen, den Spendern, ohne die ein
solches Großereignis nicht möglich wäre, den 5 Musikkapellen,
die den Zug begleitet haben, der Freiwilligen Feuerwehr
Odenkirchen, den Johannitern, der Polizei und allen anderen, die
zum Gelingen des Zuges beigetragen haben. Die Abschlussfeier am
alten Krankenhaus endete mit zwei Strophen des Martinsliedes,
das von den Kapellen, die den Zug begleitet hatten, gemeinsam
gespielt wurde.
Es
bleibt zu hoffen, dass es auch in Zukunft mit der Unterstützung der
Bürger Odenkirchens möglich sein wird, diesen schon zu einer
festen Größe im Veranstaltungskalender der Stadt gewordenen
Martinszug durchzuführen.