Veranstaltungen

 

Feierstunde zum Volkstrauertag 

für den Stadtbezirk Odenkirchen

 

am Sonntag, 18. November 2007, 11.00 Uhr,

auf dem kath. Friedhof Wiedemannstraße

Programm 

        1.  Odenkirchener Bläserensemble

          2.  HVO-Vorsitzender Rolf Lüpertz begrüßt

          3.  Seniorenchor im HVO  „Gebet“

          4.  Festansprache hält der stellv. Leiter des Gymnasiums   

               Odenkirchen  StD. Ludolf Kolsdorf

          5.  Seniorenchor im HVO „Dona pacem“

          6.  Odenkirchener Bläserensemble

          7.  Seniorenchor im HVO „Dankgebet“

          8.  Schlussworte des HVO-Vorsitzender Rolf Lüpertz

          9.  Odenkirchener Bläserensemble

 

An der Feierstunde nahmen teil:

Die Kriegsopferverbände, Freiwillige Feuerwehr Odenkirchen, 

Vertreter Odenkirchener Vereine und die Bürgerschaft.

 

 

Walter Schrey-Seniorenchor

Die Gedenkfeier des Heimatvereins zum diesjährigen Volkstrauertag fand auf dem katholischen Friedhof Odenkirchen statt. Sie wurde vom Bläserensemble Odenkirchen unter Leitung von Wolfgang Bremges und dem Walter Schrey-Seniorcnchor im Heimatverein Odenkirchen mit seinem Dirigenten Franz-Josef Remmler musikalisch begleitet. Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr Odenkirchen und der Odenkirchener Vereine mit ihren Fahnen gaben der Gedenkfeier einen würdigen Rahmen. 

In seiner Rede ging Studiendirektor Ludolf Kolsdorf, Stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums Odenkirchen, zunächst auf die geschichtliche Entwicklung dieses Gelenktages ein, der nach dem Ende des 1. Weltkriegs zum Gedächtnis an all die auf den Schlachtfeldern Europas gefallenen Soldaten eingeführt wurde und heute auch an all die Menschen erinnert, die in Deutschland und in vielen Ländern Europas Opfer einer totalitären und rassistischen Ideologie geworden sind. Am Volkstrauertag verbindet sich die Trauer um die Toten mit der Scham all jener, die aktiv an den Verbrechen beteiligt waren oder sie nicht durch Widerstand zu verhindern versuchten. 

Kolsdorf betonte, dass Versöhnung, Verständigung und wirklicher Frieden zwischen den Völkern nur entstehen kann, wenn wir uns der Konfrontation mit der individuellen oder historischen Schuld stellen, ohne das Recht auf Trauer aufzugeben. Dann können wir uns erinnern und trauern, ohne zu verdrängen und zu erstarren. Er schloss mit der Feststellung,    dass ein friedliches und fruchtbares Zusammenleben nur möglich sein wird, wenn wir uns des einen Prinzips bewusst bleiben: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

 

Stellv. Leiter des Gymnasiums Odenkirchen  StD. Ludolf Kolsdorf  

Odenkirchener Bläserensemble

Fotos: WernerScholz

 

 

 

Zurück

Zurück zu Aktuelles

Weiter