Rund
30 Besucher waren der Einladung des Heimatvereins zum
traditionellen Ortstermin an Christi Himmelfahrt in den
Tiergarten in Odenkirchen gefolgt. Tiergartenleiter Norbert
Öllers berichtete, dass sich auf dem 4,3 Hektar großen
Gelände fast 500 Tiere in rund 100 Arten tummeln, die rund
240.000 Besucher pro Jahr anziehen. Er führte die Besucher
durch die Anlage und gab zu einer Reihe seiner
Schützlinge interessante Erläuterungen:
So zu
den Wisenten: Erst
kam „Freya“, und nun ist dort ein weiteres Mädchen zu
Hause. Während „Freya“ bereits einen Paten hat, ist das
zottelige Baby noch auf der Suche. Ein Pate zahlt 250 Euro,
damit sind beispielsweise die Futterkosten finanziert. Zuwachs
melden auch die Zebra-Mangusten – gleich vier kleine
gestreifte Mungos sorgen für Wirbel innerhalb der ohnehin
quirligen Familie. Eine Luchsdame aus München soll dem „Er“
in seinem Reich wahre Frühlingsgefühle einhauchen. Jedenfalls
verstehen sich die beiden ganz gut.
Die
Besucher konnten auch den Baufortschritt am Fuchsgehege
beobachten. "Es entsteht ein komplett neues Gehege mit mehr
Auslauf neben dem bisherigen. Zwei unterirdische Baue
ermöglichen es demnächst, die Füchse durch eine Glasscheibe
zu beobachten, ohne dass die Tiere gestört werden",
erklärt Öllers. Das Gehege wird zum großen Teil in
Eigenleistung erstellt. Es wird Ende Juli bis Anfang
August fertiggestellt.
Abschließend
dankte Geschäftsfüherin Henny Scholz Norbert Öllers
für seine sehr interessante, aufschlussreiche Führung durch
den Tiergarten. Nachfolgend
einige Schnappschüsse vom Rundgang durch die Anlage.