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Bericht
aus "Unser Odenkirchen" vom 27.11.2009
WKp-
Viele Vereinsvorsitzende, Freunde, Bekannte und ihre Familie hatten
sich eingefunden, u.a. auch dabei die ehemaligen Bezirksvorsteher
Bernhard
Spellerberg (CDU) und Hermann Jansen (SPD), um Renate
Zimmermanns (CDU), 10 Jahre Bezirksvorsteherin von Odenkirchen,
zum Ende ihrer
Amtszeit danke zu sagen. Der Heimatverein Vorstand
hatte die Veranstaltung organisiert und deren Ablauf sogar zeitlich
genau vorgegeben. HVO-Chef Rolf Lüpertz, Geschäftsführerin Henny
Scholz und Schatzmeister Thomas Driesch würdigten das Engagement
und ließen die
10 Jahre der Bezirksvorsteherin nochmals Revue
passieren. U.a. erinnerten sie, dass die Bezirksvorsteherin schon
mal ins Fettnäpfchen getreten sei, man andererseits aber auch sagen
könne, „was die Pauli (Gabriele) in Fürth sei, sei in Odenkirchen
die Zimmermanns.“
(Anmerkung der Redaktion: „Wobei sicher beide
Damen attraktiv sind“, oder anders gesagt: „Optisch hinkt der
Vergleich nicht.“)
Grußworte
sprachen der 1. Bürgermeister der Stadt, Klaus Schäfer –
in Vertretung des OB, StDir Ludolf Kolsdorf für die Schulen und Dr.
Günter Krings
MdB. Das abwechslungsreiche Programm mit Show-Trompeten Nachwuchs, KF
Schwarz-Gold Minis und Tanzgarde, IMAGE
Jazztanzgruppe der DJK Nierswacht sowie MGV „Eintracht 1858“
Odenkirchen konnte sich sehen bzw. hören lassen.
Der
Höhepunkt der Festveranstaltung aber war „Sie“, Renate
Zimmermanns. Die
lockere Art ihres Auftretens an diesem Abend, frei sprechend,
kam sehr gut an. Die Besucher hätten ihr noch länger gerne zugehört,
was sie über ihre Amtszeit zu berichten wusste – von erfolgreichen
und weniger erfolgreichen Zeiten, was sie erreicht hat und
was noch zu erledigen gilt. Wie sie z.B. von ihrem ersten Tag im
Rathaus
Odenkirchen erzählte, am leeren Schreibtisch saß und die altmodischen
Gardinen sah, die sie dann mal erst abgenommen und durch
neue ersetzt habe. Sicher erwähnte sie weiter, dass sie sich während
ihrer Odenkirchener Amtszeit auch manchmal geärgert hätte –
auch über die Presse, ja, wütend geworden sei. (Anmerkung der
Redaktion: „Aber
selbst das hat bei ihr noch was … Da wirken politisch engagierte,
attraktive Frauen eben anders als ihre männlichen Kollegen.“)
Als
2. Bürgermeisterin ist Renate Zimmermanns ob ihrer
Repräsentationsaufgaben zukünftig
in der Stadt und somit auch in Odenkirchen präsent,
Ratsfrau ist sie außerdem. Übrigens: „Ihr“ Weihnachtsmarkt
ist übermorgen
in der Burggrafenhalle. Hinzuzufügen
ist noch, dass auch politische Weggefährten gleichen Abends
aus der aktiven Politik verabschiedet wurden: Jürgen Jansen (SPD),
bisher stv. Bezirks- vorsteher in Odenkirchen und
Bezirksvertretungsmitglied Hermann
Klammer (FDP). Nicht
unerwähnt bleiben soll, dass die Jazztanzgruppe IMAGE eine Empfehlung
für den HVO-Neujahrsempfang verdient, Henny und Werner
Scholz federführend die Abschiedsveranstaltung organisiert hatten,
das freundliche Service-Team des TV Jahn 03 Güdderath unter Leitung
des Ehepaares Wingerath die Gäste aufmerksam bedienten und
der MGV „Eintracht 1858“ mit Renate Zimmermanns Lieblingslied
„Morgenrot“
den musikalischen Schlusspunkt setzte.
Ansprache
des HVO-Vorstandes
1.
Teil: Rolf
Lüpertz
Meine
Damen und Herren
!975
entstand durch die Zusammenlegung von Mönchengladbach, Rheydt und
Wickrath die neue Großstadt Mönchengladbach, und Odenkirchen wurde
einer der 10 Stadtbezirke. In der konstituierende Sitzung der
Bezirksvertretung wurde Bernhard Spellerberg zum ersten Bezirksvorsteher
gewählt, und er hat in den 14 Jahren in dieser Funktion diesen
Stadtbezirk wesentlich mitgeprägt. Ich freue mich, dass er heute abend
an dieser Veranstaltung teilnehmen kann. Bei der Kommunalwahl 1989 änderten
sich die Mehrheitsverhältnisse und Hermann Jansen wurde zu seinem
Nachfolger gewählt. 5 Jahre später folgte ihm Norbert Bude. Am 21.
Oktober 1999 wählte die Bezirksvertretung Renate Zimmermanns als erste
Frau in das Amt der Bezirksvorsteherin, ein Amt, das sie nun 10 Jahre
bekleidet hat. Mit Bedauern müssen wird feststellen, dass mit ihr auch
schon die Reihe der Bezirksvorsteher von Odenkirchen endet, weil mit der
Reduzierung der Stadtbezirke neue künstliche Gebilde entstanden sind,
die ohne Rücksicht auf historische Entwicklungen gebildet wurden. Mit
Renate Zimmermanns möchten wir heute auch ihren Stellvertreter Jürgen
Jansen verabschieden, der seit 1979 - also 30 Jahre - Mitglied der
Bezirksvertretung Odenkirchen gewesen ist und Hermann Klammer der 20
Jahre - seit 1989 - seine Partei in diesem Gremium vertreten hat. Ihnen
Dank zu sagen, ist unser Anliegen an diesem Abend.
Der
Heimatverein Odenkirchen verabschiedet heute zum 4. Male einen
Bezirksvorsteher bzw. eine Bezirksvorsteherin in einem kleinen Festakt
und es gilt, zurückzublicken auf die 10 Jahre, die Renate Zimmermanns
im Amt war.
Am
Donnerstag, dem 21. Oktober 1999, wurde sie als erste Frau zur
Bezirksvorsteherin von Odenkirchen gewählt, eine Entscheidung, die
nicht so umstritten war, wie die spätere Benennung der ersten Burggräfin,
aber dennoch Aufsehen erregte.
In
den vergangenen 10 Jahren war die Ansprache von Renate Zimmermanns zum
neuen Jahr ein fester Bestandteil der Neujahrsempfänge des
Heimatvereins Odenkirchen. Sie nutzte diese Gelegenheit, auf das
hinzuweisen, was trotz immer knapper werdender Ressourcen für
Odenkirchen
erreicht werden konnte und welche Ziele für die Zukunft in Angriff
genommen werden mussten.
So
war der Dank an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen, die sich in den über 70 Odenkirchener Vereinen für
das Miteinader in der Gesellschaft einsetzen, immer ein zentraler Punkt
ihrer Ausführungen. Heute ist es an der Zeit, dass ich im Namen aller
Odenkirchener Vereine diesen Dank zurückgebe für die Unterstützung
der Vereinsarbeit durch die Bezirksvertretung und vor allem durch die
Bezirksvorsteherin.
2.
Teil: Henny Scholz
Meine
Damen und Herren, liebe Frau Zimmermanns
Odenkirchens
erste Frau als Bezirksvorsteherin sagte in einem anfänglichen
Interview:
„Frauen in der
Politik sind nicht besser, aber anders!“
Ein
erster Aufruf von Frau Zimmermanns an die Odenkirchener war:
„Unsere Stadt
muss sauberer werden!“
Mit
einer weiteren Bemerkung über die örtliche Geschäftswelt stieß die
BV damals auf wenig Verständnis. - „Wenn ich mir die Odenkirchener
Geschäfte anschaue, etwas hochwertiges ist kaum dabei. Herrenmode überhaupt
nicht. Ich meine, die Geschäfte sind selbst gefordert, etwas zu ihrer
eigenen Attraktivität beizutragen. Ohne Investitionen geht es nicht,
und das Angebot muss stimmen.“ - Die Odenkirchener Geschäftswelt
reagierte bestürzt und sauer.
Es
gab noch bittere Schreiben und Diskussionen, obwohl Frau Zimmermanns
eigentlich ganz was anderes lostreten wollte und wir wissen heute wie
gut die BV in den folgenden Jahren mit und für die Odenkirchener Geschäftswelt
arbeitete.
Renate
Zimmermanns sagte von sich selbst:
„Ehrgeizig bin
ich und bleibe ich, sonst würde ich ja im Stadtbezirk nichts mehr
bewegen.“
Am
7. Juni 2000 hatte die BV zur ersten gutbesuchten Bürgerversammlung in
die Burggrafenhalle eingeladen. Ich weiß, ohne die Themen jetzt zu
nennen, dass es zu regen Diskussionen kam.
Premiere:
Frauenfrühstück
Für
den 9. Sept. 2000 lud BV Renate Zimmermanns erstmals zu einer völlig
unpolitischen und total lockeren Runde die Damen der Vereinsvorsitzenden
bzw. weibliche Vorstände zu einem gemeinsamen Frühstück ein.
Die
Grundidee der BV war folgende:
Vorsitzender
eines Vereins ist in der Regel ein Mann. Seine eigene Frau und manch
andere Frau unterstützen oft im Hintergrund die Vereinsarbeit. Und
genau für diese Aktivitäten wollte Renate Zimmermanns danken.
Dass
die Idee auf fruchtbaren Boden fiel, zeigte sich bereits nach kurzer
Zeit. - Dieses erste Frauenfrühstück wurde bis heute zur
Dauereinrichtung. In einer Ortsteilzeitung wurde sogar darüber einmal
getitelt: „Frauenpower in
Odenkirchen“.
Schade,
nun geht Frau Zimmermanns!
Immerhin
wurde jetzt der Vereinsvorsitzendenrunde angekündigt, dass eine
Odenkirchener Frauengemeinschaft diese Tradition fortführen möchte. - Schön wärs!
Jedes
Jahr gab es zum Abschluss der Kleingarten-Saison eine Feier die die
Bezirksvorsteherin ausrichtete, bei der erfolgreiche Kleingärtner des
Bezirks geehrt wurden. Das erste Treffen fand Anfang November 2000 in
der alten Schule in Sasserath statt.
In
ihrer Ansprache hob die BV den Wert kleingärtnerischen Wirkens für die
Öffentlichkeit hervor. Die Gärten seien nicht nur eine bedeutende Oase
für die Naherholung, sie bereicherten auch das Landschaftsbild.
Frau
Zimmermanns konnte Jahr für Jahr Odenkirchener Kleingärtnervereine
ehren, da die KGV’s bei
den jährlichen Kleingartenwettbewerben immer erfreuliche Ergebnisse
erzielten.
Die
Bezirksvorsteherin macht mobil.
Das
Odenkirchener Vereinsleben lag Renate Zimmermanns immer sehr am Herzen.
Mit
einem Schreiben vom 19. 04.2002 lud Frau Zimmermanns alle Vereinsvorstände
zu einer Vorbesprechung für einen Vereinstag ein.
Sie
schreibt:
Verein
und Heimat sind in einem Atemzug zu nennen.
Wer
in einem Verein ist, dem sagt man einen stärken Bezug zur Heimat nach.
Wer
sich darüber hinaus in die Vereinsarbeit einbindet,
macht
sich um die Zukunft unserer Heimat verdient.
Bei
der Vorbesprechung am 14. Mai 2002 in der Burggrafenhalle wurde rege
diskutiert, es gab viele Vorschläge und man beschloss, einen
Vereinstag, wie von Frau Zimmermanns vorgeschlagen, auszurichten.
Termin
für den ersten Odenkirchener Vereinstag war der 12. Oktober 2002
In
Odenkirchen gab es zur Zeit 70 Vereine, heute sind es 88 mit
Mitgliederzahlen von 5 bis über 600.
Unter
der Schirmherrschaft von OB Monika Bartsch und der Bezirksvorsteherin
Renate Zimmermanns präsentierten sich 50 Vereine bzw. Gruppierungen.
Die
Odenkirchener Bäcker und Konditoren bestückten eine Cafeteria und
stellten eigens für diesen Tag das neue Burggrafenbrot vor.
Nach
einem Bühnenprogramm mit musikalischen Aufführungen, sportlichen
Darbietungen und vielem mehr wurde eine Vereinstrophäe verliehen. -
Gestiftete Geldpreise wurden unter den Vereinen ausgelost.
Der
erste Odenkirchener Vereinstag unter dem Motto
„für
mich - mit dir - für uns“
war
ein Riesenerfolg.
Eine
Zeitung überschrieb ihren Bericht mit
„Vereine in
Odenkirchen machen die Stadt lebendig und lebenswert“
Beim
2. Vereinstag, 2004 beteiligten sich schon weniger Vereine und der 3.
Vereinstag wäre fast ausgefallen, wenn nicht in letzter Minute noch
einige zugesagt hätten.
Frage:
War es Desinteresse oder fanden sich nicht genügend ehrenamtliche, die
sich zur Verfügung stellten?
Meine
Damen und Herren,
ich
behaupte aus Überzeugung, der Vereinstag überhaupt in Odenkirchen war
in der Großstadt Mönchengladbach die einzige Großdarstellung von
Vereinen, ausgerichtet von Renate Zimmermanns.
Der
HVO hat sich vorgenommen den Vereinstag in gleicher Form irgendwann
fortzuführen.
Mit
Ihrem jährlichen Grußwort zu Weihnachten wies Frau Zimmermanns u.a,
daraufhin, dass die Geschäfte festlich dekoriert sind und diese laden
zum Einkaufen ein.
So
wird auch ein Weihnachtsmarkt am 13. und 14.12.2003 dazu beitragen, eine
weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen. Besonders freuen würde sich
Renate Zimmermanns, wenn viele diesen Weihnachtsmarkt und die Turmmusik
am 24.12.03 besuchen würden.
Alles
ist auch heute noch von Bestand
Gerne
war die BV präsent bei allen Vereinsaktivitäten, sei es Konzerte,
Matineen, Jubiläen, Karneval, der in Odenkirchen ganz groß geschrieben
wird, Weihnachtsfeiern und vieles mehr.
Mit
Dank und Lob reagierte jeder Verein, lud Sie zum Grußwort ein und
freute sich sehr über das kleine Kuvert mit einem Spendenschein.
Zu
den Nikolausfeiern des HVO im Altenheim, da kam die BV aber ohne den
Spendenschein, dafür mit
ihrem „Goldenen Buch“, aus dem Sie zur Freude der Heimbewohner
Gedichte oder eine Geschichte vortrug.
Nicht
zuletzt erweckten auch die Sportvereine das besondere Interesse der BV.
Und
da weiß ich, und das ist nicht geheim, bei 05/07 sollte der Ursprung für
ihre große Liebe sein.
Mit
Vornamen heißt er Ernst, und er ist auch heute noch ihr Star, weil der
Gute immer und noch immer ist stets für Sie da.
Herr
Zimmermanns! Allein bei den vielen Großveranstaltungen, was hätten wir
gemacht ohne Sie?
In
solchen Fällen steht auch die stärkste
Frau alleine machtlos vis-a-vis.
3.
Teil: Thomas Driesch
Im
Oktober 2004 wurde Frau Renate Zimmermanns nach der vorausgegangenen
Kommunalwahl für die nächste Periode wiedergewählt. Stellvertreter
wurde wieder Jürgen Jansen.
Beim
2. Weihnachtsmarkt in Odenkirchen am 27. und 28.Nov. 2004 auf dem
Marti-Luther-Platz beteiligten sich viele Schulen. Leider spielte auch
in diesem Jahr das Wetter nicht mit, am Sonntag regnete es kräftig.
Der
3. Weihnachtsmarkt in Odenkirchen wurde kurzfristig vom
Martin-Lutherplatz in die Burggrafenhalle verlegt, weil Petrus wieder
kein Einsehen hatte und es furchtbar stürmte und regnete. - Diese
Tradition eines Wohltätigkeits-Weihnachtsmarktes liegt Frau Zimmermanns
sehr am Herzen, er ist bis heute in der Burggrafenhalle geblieben.
Im
Februar 2006 schrieb Frau Zimmermanns in einem Schreiben an die
entsprechenden Behörden betr. Jugendkriminalität in Odenkirchen ihren
Frust von der Seele. Das Schreiben endete mit: . . . Kinder und
Jugendliche ohne Perspektiven und Aufenthaltsmöglichkeiten bedürfen
auch anderer Maßnahmen als verstärkte Polizeipräsenz. - Leider fühlen
wir uns in Odenkirchen ziemlich allein gelassen.
Eine
positive Mitteilung konnte Frau Zimmermanns im August 2006 verkünden:
Der
gesamte Plattenbelag der Straße Burgfreiheit wird in absehbarer Zeit
aufgeraut und gereinigt.
Eine
negative Mitteilung war, für den 3. Vereinstag haben sich nur 16
Vereine gemeldet, obwohl dies im Rahmen der 150 Jahrfeier Odenkirchens
ein Höhepunkt sein sollte.
2007
leidenschaftliche Rede von Frau Zimmermanns für den Erhalt der 10
Bezirke.
Am
19.12 2007 hat der Rat sich auf vier Stadtbezirke geeinigt. Frau
Zimmermanns hatt vorher leidenschaftlich gekämpft und trotzdem
verloren.
In
diesem Zusammenhang konnte man lesen: Was in Fürth die Pauli sei, sei
in Odenkirchen Renate Zimmermanns. Der Ausspruch hat durchaus einen
realen Hintergrund. Gegen eine scheinbar aussichtlose Übermacht hat
sich die Odenkirchener Bezirksvorsteherin in Punkte Verringerung der
Stadtbezirke eindeutig positioniert. - Jetzt ist nur die Frage, wer den
Stoiber macht?
Auch
in einer Vereinsvorsitzendenrunde, die der Heimatverein 2x jährlich
ausrichtet, hat Frau Zimmermanns dazu eindeutig Stellung genommen.
Im
Oktober 2007 wurde Renate Zimmermanns in den Aufsichtsrat der
Sozialholding gewählt.
RP
Samstag, 22.03.2008
Zweifeln
gehört zum Glauben, sagt Renate Zimmermanns. Aber auch, an Gott zu
verzweifeln?
Renate
Zimmermanns hatte reichlich Grund zum Zweifeln.
Gleich
zweimal erlebt sie mit, wie es ist, an Gott zu zweifeln. Und sie ist
sicher : „es hilft.“
Das
erste Mal war im Juli 2000, Renate Zimmermanns saß mit bekannten in
einem Flugzeug Richtung Amerika. während in Paris die Concorde mit
Freunden und Bekannten abstürzte. Beinahe hätten Zimmermanns auch in
der Concorde gesessen.
Und
jetzt einige Jahre später erhielt die Bezirksvorsteherin die Diagnose
einer schlimmen Krankheit. Eine Krankheit die bei vielen Menschen tödlich
endet.
Frau
Zimmermanns: „Natürlich gibt es Phasen, in denen ich denke, Gott ist
ganz weit weg. Besonders bei schlimmen Ereignissen oder Schicksalsschlägen.
- Trotzdem habe ich in mir ein Urvertrauen zu Gott und denk, dass alles,
was geschieht einen Sinn hat, auch wenn ich das im Moment nicht erkenne.
Als
dringlichstes Problem in Odenkirchen bezeichnet Renate Zimmermanns in
einem Interview im Febr. 2009 der Bahnhof in Odenkirchen.
Im
Juli 2009 setzte sich Renate Zimmermanns für einen Tierfriedhof in Mönchengladbach
ein.
Für
den 16. September 2009, 18:00 Uhr hatte Frau Renate Zimmermanns zur
letzten Sitzung in den Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes am
Wingertplatz eingeladen. Neben den Bezirksvertretern waren rund 20 Bürgerinnen
und Bürger der Einladung gefolgt.
Nach
einigen Punkten, die den Bezirk Odenkirchen betrafen hielt die BV ihre
Abschlussrede. Sie tat dies mit einer Portion Wehmut und Trauer. In
ihrer Zeit als Bezirksvorsteherin wurden 48 Sitzungen unter ihrer
Leitung durchgeführt.
Es
folgte eine Auflistung was alles in den 10 Jahren zum Wohle Odenkirchens
erreicht wurde.
Frau
Renate Zimmermanns dankte allen Bezirksvertretern, Herrn Oehlers, den
Damen im Büro und verabschiedete sich nach 10 arbeitsintensiven,
ereignisreichen und schönen Jahren sehr gerührt als Bezirksvorsteherin
in Odenkirchen.
Der
Heimatverein Odenkirchen, Vertreten durch Henny Scholz und Thomas
Driesch, dankten Frau Zimmermanns für ihre geleistete Arbeit und überreichten
ihr „Ihr gerahmtes Bild“ für die Ahnengalerie der vier
Bezirksvorsteher.
Unser Resümee:
Mit
Freude und Elan übte unsere Bezirksvorsteherin ihr Amt aus und war überall
anwesend, wo in Odenkirchen Nennenswertes geschah. Sie hat viel für
Odenkirchen erreicht und sich besonders für Schulen und die Jugend
eingesetzt.
Das
kulturelle Leben in Odenkirchen und die vielen Vereine lagen ihr besonders
am Herzen und wurden von ihr unterstützt wo immer möglich.
Der Heimatverein
Odenkirchen sagt DANKE !
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