Veranstaltungen

 

Dankeschön-Abend des Heimatvereins Odenkirchen

für die scheidende Bezirksvorsteherin Renate Zimmermanns

am 19. November 2009

Jugendliche der Show Trompeten MG-Odenkirchen

Tanzgarde der KF Schwarz-Gold Odenkirchen „Minis“

Verabschiedung von Renate Zimmermanns

Dr. Günter Krings (MdB), umrahmt von 

Renate und Ernst Zimmermanns 

Tanzgarde der KF Schw.-Gold Odenkirchen „Sunny Kids“

IMAGE Jazztanzgruppe der DJK Nierswacht Odenkirchen

Städt. MGV „Eintracht 1858“ Odenkirchen

Renate Zimmermanns

                                                                                                                                                       Fotos: Werner Scholz

 

Bericht aus "Unser Odenkirchen" vom 27.11.2009

WKp- Viele Vereinsvorsitzende, Freunde, Bekannte und ihre Familie hatten sich eingefunden, u.a. auch dabei die ehemaligen Bezirksvorsteher Bernhard Spellerberg (CDU) und Hermann Jansen (SPD), um Renate Zimmermanns (CDU), 10 Jahre Bezirksvorsteherin von Odenkirchen, zum Ende ihrer Amtszeit danke zu sagen. Der Heimatverein Vorstand hatte die Veranstaltung organisiert und deren Ablauf sogar zeitlich genau vorgegeben. HVO-Chef Rolf Lüpertz, Geschäftsführerin Henny Scholz und Schatzmeister Thomas Driesch würdigten das Engagement und ließen die 10 Jahre der Bezirksvorsteherin nochmals Revue passieren. U.a. erinnerten sie, dass die Bezirksvorsteherin schon mal ins Fettnäpfchen getreten sei, man andererseits aber auch sagen könne, „was die Pauli (Gabriele) in Fürth sei, sei in Odenkirchen die Zimmermanns.“ (Anmerkung der Redaktion: „Wobei sicher beide Damen attraktiv sind“, oder anders gesagt: „Optisch hinkt der Vergleich nicht.“) 

 

Grußworte sprachen der 1. Bürgermeister der Stadt, Klaus Schäfer – in Vertretung des OB, StDir Ludolf Kolsdorf für die Schulen und Dr. Günter Krings MdB. Das abwechslungsreiche Programm mit Show-Trompeten Nachwuchs, KF Schwarz-Gold Minis und Tanzgarde, IMAGE Jazztanzgruppe der DJK Nierswacht sowie MGV „Eintracht 1858“ Odenkirchen konnte sich sehen bzw. hören lassen. 

 

Der Höhepunkt der Festveranstaltung aber war „Sie“, Renate Zimmermanns. Die lockere Art ihres Auftretens an diesem Abend, frei sprechend, kam sehr gut an. Die Besucher hätten ihr noch länger gerne zugehört, was sie über ihre Amtszeit zu berichten wusste – von erfolgreichen und weniger erfolgreichen Zeiten, was sie erreicht hat und was noch zu erledigen gilt. Wie sie z.B. von ihrem ersten Tag im Rathaus Odenkirchen erzählte, am leeren Schreibtisch saß und die altmodischen Gardinen sah, die sie dann mal erst abgenommen und durch neue ersetzt habe. Sicher erwähnte sie weiter, dass sie sich während ihrer Odenkirchener Amtszeit auch manchmal geärgert hätte – auch über die Presse, ja, wütend geworden sei. (Anmerkung der Redaktion: „Aber selbst das hat bei ihr noch was … Da wirken politisch engagierte, attraktive Frauen eben anders als ihre männlichen Kollegen.“) 

 

Als 2. Bürgermeisterin ist Renate Zimmermanns ob ihrer Repräsentationsaufgaben zukünftig in der Stadt und somit auch in Odenkirchen präsent, Ratsfrau ist sie außerdem. Übrigens: „Ihr“ Weihnachtsmarkt ist übermorgen in der Burggrafenhalle. Hinzuzufügen ist noch, dass auch politische Weggefährten gleichen Abends aus der aktiven Politik verabschiedet wurden: Jürgen Jansen (SPD), bisher stv. Bezirks- vorsteher in Odenkirchen und Bezirksvertretungsmitglied Hermann Klammer (FDP). Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Jazztanzgruppe IMAGE eine Empfehlung für den HVO-Neujahrsempfang verdient, Henny und Werner Scholz federführend die Abschiedsveranstaltung organisiert hatten, das freundliche Service-Team des TV Jahn 03 Güdderath unter Leitung des Ehepaares Wingerath die Gäste aufmerksam bedienten und der MGV „Eintracht 1858“ mit Renate Zimmermanns Lieblingslied „Morgenrot“ den musikalischen Schlusspunkt setzte.

 

Ansprache des HVO-Vorstandes

 1. Teil:  Rolf Lüpertz

Meine Damen und Herren

 

!975 entstand durch die Zusammenlegung von Mönchengladbach, Rheydt und Wickrath die neue Großstadt Mönchengladbach, und Odenkirchen wurde einer der 10 Stadtbezirke. In der konstituierende Sitzung der Bezirksvertretung wurde Bernhard Spellerberg zum ersten Bezirksvorsteher gewählt, und er hat in den 14 Jahren in dieser Funktion diesen Stadtbezirk wesentlich mitgeprägt. Ich freue mich, dass er heute abend an dieser Veranstaltung teilnehmen kann. Bei der Kommunalwahl 1989 änderten sich die Mehrheitsverhältnisse und Hermann Jansen wurde zu seinem Nachfolger gewählt. 5 Jahre später folgte ihm Norbert Bude. Am 21. Oktober 1999 wählte die Bezirksvertretung Renate Zimmermanns als erste Frau in das Amt der Bezirksvorsteherin, ein Amt, das sie nun 10 Jahre bekleidet hat. Mit Bedauern müssen wird feststellen, dass mit ihr auch schon die Reihe der Bezirksvorsteher von Odenkirchen endet, weil mit der Reduzierung der Stadtbezirke neue künstliche Gebilde entstanden sind, die ohne Rücksicht auf historische Entwicklungen gebildet wurden. Mit Renate Zimmermanns möchten wir heute auch ihren Stellvertreter Jürgen Jansen verabschieden, der seit 1979 - also 30 Jahre - Mitglied der Bezirksvertretung Odenkirchen gewesen ist und Hermann Klammer der 20 Jahre - seit 1989 - seine Partei in diesem Gremium vertreten hat. Ihnen Dank zu sagen, ist unser Anliegen an diesem Abend.

 

Der Heimatverein Odenkirchen verabschiedet heute zum 4. Male einen Bezirksvorsteher bzw. eine Bezirksvorsteherin in einem kleinen Festakt und es gilt, zurückzublicken auf die 10 Jahre, die Renate Zimmermanns im Amt war.

Am Donnerstag, dem 21. Oktober 1999, wurde sie als erste Frau zur Bezirksvorsteherin von Odenkirchen gewählt, eine Entscheidung, die nicht so umstritten war, wie die spätere Benennung der ersten Burggräfin, aber dennoch Aufsehen erregte.

In den vergangenen 10 Jahren war die Ansprache von Renate Zimmermanns zum neuen Jahr ein fester Bestandteil der Neujahrsempfänge des Heimatvereins Odenkirchen. Sie nutzte diese Gelegenheit, auf das hinzuweisen, was trotz immer knapper werdender Ressourcen für

Odenkirchen erreicht werden konnte und welche Ziele für die Zukunft in Angriff genommen werden mussten.

So war der Dank an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich in den über 70 Odenkirchener Vereinen für das Miteinader in der Gesellschaft einsetzen, immer ein zentraler Punkt ihrer Ausführungen. Heute ist es an der Zeit, dass ich im Namen aller Odenkirchener Vereine diesen Dank zurückgebe für die Unterstützung der Vereinsarbeit durch die Bezirksvertretung und vor allem durch die Bezirksvorsteherin.

 

2. Teil:  Henny Scholz

 

Meine Damen und Herren, liebe Frau Zimmermanns

 

Odenkirchens erste Frau als Bezirksvorsteherin sagte in einem anfänglichen Interview:

„Frauen in der Politik sind nicht besser, aber anders!“

Ein erster Aufruf von Frau Zimmermanns an die Odenkirchener war:

„Unsere Stadt muss sauberer werden!“

Mit einer weiteren Bemerkung über die örtliche Geschäftswelt stieß die BV damals auf wenig Verständnis. - „Wenn ich mir die Odenkirchener Geschäfte anschaue, etwas hochwertiges ist kaum dabei. Herrenmode überhaupt nicht. Ich meine, die Geschäfte sind selbst gefordert, etwas zu ihrer eigenen Attraktivität beizutragen. Ohne Investitionen geht es nicht, und das Angebot muss stimmen.“ - Die Odenkirchener Geschäftswelt reagierte bestürzt und sauer.

Es gab noch bittere Schreiben und Diskussionen, obwohl Frau Zimmermanns eigentlich ganz was anderes lostreten wollte und wir wissen heute wie gut die BV in den folgenden Jahren mit und für die Odenkirchener Geschäftswelt arbeitete.

Renate Zimmermanns sagte von sich selbst:

„Ehrgeizig bin ich und bleibe ich, sonst würde ich ja im Stadtbezirk nichts mehr bewegen.“

Am 7. Juni 2000 hatte die BV zur ersten gutbesuchten Bürgerversammlung in die Burggrafenhalle eingeladen. Ich weiß, ohne die Themen jetzt zu nennen, dass es zu regen Diskussionen kam.

 

Premiere: Frauenfrühstück

Für den 9. Sept. 2000 lud BV Renate Zimmermanns erstmals zu einer völlig unpolitischen und total lockeren Runde die Damen der Vereinsvorsitzenden bzw. weibliche Vorstände zu einem gemeinsamen Frühstück ein.

Die Grundidee der BV war folgende:

Vorsitzender eines Vereins ist in der Regel ein Mann. Seine eigene Frau und manch andere Frau unterstützen oft im Hintergrund die Vereinsarbeit. Und genau für diese Aktivitäten wollte Renate Zimmermanns danken.

Dass die Idee auf fruchtbaren Boden fiel, zeigte sich bereits nach kurzer Zeit. - Dieses erste Frauenfrühstück wurde bis heute zur Dauereinrichtung. In einer Ortsteilzeitung wurde sogar darüber einmal getitelt: „Frauenpower in Odenkirchen“.

Schade, nun geht Frau Zimmermanns!

Immerhin wurde jetzt der Vereinsvorsitzendenrunde angekündigt, dass eine Odenkirchener Frauengemeinschaft diese Tradition fortführen möchte. - Schön wärs!

 

Jedes Jahr gab es zum Abschluss der Kleingarten-Saison eine Feier die die Bezirksvorsteherin ausrichtete, bei der erfolgreiche Kleingärtner des Bezirks geehrt wurden. Das erste Treffen fand Anfang November 2000 in der alten Schule in Sasserath statt.

In ihrer Ansprache hob die BV den Wert kleingärtnerischen Wirkens für die Öffentlichkeit hervor. Die Gärten seien nicht nur eine bedeutende Oase für die Naherholung, sie bereicherten auch das Landschaftsbild.

Frau Zimmermanns konnte Jahr für Jahr Odenkirchener Kleingärtnervereine ehren, da die KGV’s  bei den jährlichen Kleingartenwettbewerben immer erfreuliche Ergebnisse erzielten.

 

Die Bezirksvorsteherin macht mobil.

Das Odenkirchener Vereinsleben lag Renate Zimmermanns immer sehr am Herzen.

Mit einem Schreiben vom 19. 04.2002 lud Frau Zimmermanns alle Vereinsvorstände zu einer Vorbesprechung für einen Vereinstag ein.

Sie schreibt:

Verein und Heimat sind in einem Atemzug zu nennen.

Wer in einem Verein ist, dem sagt man einen stärken Bezug zur Heimat nach.

Wer sich darüber hinaus in die Vereinsarbeit einbindet,

macht sich um die Zukunft unserer Heimat verdient.

 

Bei der Vorbesprechung am 14. Mai 2002 in der Burggrafenhalle wurde rege diskutiert, es gab viele Vorschläge und man beschloss, einen Vereinstag, wie von Frau Zimmermanns vorgeschlagen, auszurichten.

Termin für den ersten Odenkirchener Vereinstag war der 12. Oktober 2002

In Odenkirchen gab es zur Zeit 70 Vereine, heute sind es 88 mit Mitgliederzahlen von 5 bis über 600.

 

Unter der Schirmherrschaft von OB Monika Bartsch und der Bezirksvorsteherin Renate Zimmermanns präsentierten sich 50 Vereine bzw. Gruppierungen.

Die Odenkirchener Bäcker und Konditoren bestückten eine Cafeteria und stellten eigens für diesen Tag das neue Burggrafenbrot vor.

Nach einem Bühnenprogramm mit musikalischen Aufführungen, sportlichen Darbietungen und vielem mehr wurde eine Vereinstrophäe verliehen. - Gestiftete Geldpreise wurden unter den Vereinen ausgelost.

Der erste Odenkirchener Vereinstag unter dem Motto

„für mich - mit dir - für uns“

war ein Riesenerfolg.

Eine Zeitung überschrieb ihren Bericht mit

„Vereine in Odenkirchen machen die Stadt lebendig und lebenswert“

 

Beim 2. Vereinstag, 2004 beteiligten sich schon weniger Vereine und der 3. Vereinstag wäre fast ausgefallen, wenn nicht in letzter Minute noch einige zugesagt hätten.

Frage: War es Desinteresse oder fanden sich nicht genügend ehrenamtliche, die sich zur Verfügung stellten?

Meine Damen und Herren,

ich behaupte aus Überzeugung, der Vereinstag überhaupt in Odenkirchen war in der Großstadt Mönchengladbach die einzige Großdarstellung von Vereinen, ausgerichtet von Renate Zimmermanns.

Der HVO hat sich vorgenommen den Vereinstag in gleicher Form irgendwann fortzuführen.

 

Mit Ihrem jährlichen Grußwort zu Weihnachten wies Frau Zimmermanns u.a, daraufhin, dass die Geschäfte festlich dekoriert sind und diese laden zum Einkaufen ein.

So wird auch ein Weihnachtsmarkt am 13. und 14.12.2003 dazu beitragen, eine weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen. Besonders freuen würde sich Renate Zimmermanns, wenn viele diesen Weihnachtsmarkt und die Turmmusik am 24.12.03 besuchen würden.

Alles ist auch heute noch von Bestand

 

Gerne war die BV präsent bei allen Vereinsaktivitäten, sei es Konzerte, Matineen, Jubiläen, Karneval, der in Odenkirchen ganz groß geschrieben wird, Weihnachtsfeiern und vieles mehr.

Mit Dank und Lob reagierte jeder Verein, lud Sie zum Grußwort ein und freute sich sehr über das kleine Kuvert mit einem Spendenschein.

 

Zu den Nikolausfeiern des HVO im Altenheim, da kam die BV aber ohne den Spendenschein, dafür  mit ihrem „Goldenen Buch“, aus dem Sie zur Freude der Heimbewohner Gedichte oder eine Geschichte vortrug.

 

Nicht zuletzt erweckten auch die Sportvereine das besondere Interesse der BV.

Und da weiß ich, und das ist nicht geheim, bei 05/07 sollte der Ursprung für ihre große Liebe sein.

Mit Vornamen heißt er Ernst, und er ist auch heute noch ihr Star, weil der Gute immer und noch immer ist stets für Sie da.

Herr Zimmermanns! Allein bei den vielen Großveranstaltungen, was hätten wir gemacht ohne Sie?

In solchen Fällen steht auch die stärkste Frau alleine machtlos vis-a-vis.

 

 

3. Teil:  Thomas Driesch

 

Im Oktober 2004 wurde Frau Renate Zimmermanns nach der vorausgegangenen Kommunalwahl für die nächste Periode wiedergewählt. Stellvertreter wurde wieder Jürgen Jansen.

 

Beim 2. Weihnachtsmarkt in Odenkirchen am 27. und 28.Nov. 2004 auf dem Marti-Luther-Platz beteiligten sich viele Schulen. Leider spielte auch in diesem Jahr das Wetter nicht mit, am Sonntag regnete es kräftig.

 

Der 3. Weihnachtsmarkt in Odenkirchen wurde kurzfristig vom Martin-Lutherplatz in die Burggrafenhalle verlegt, weil Petrus wieder kein Einsehen hatte und es furchtbar stürmte und regnete. - Diese Tradition eines Wohltätigkeits-Weihnachtsmarktes liegt Frau Zimmermanns sehr am Herzen, er ist bis heute in der Burggrafenhalle geblieben.

 

Im Februar 2006 schrieb Frau Zimmermanns in einem Schreiben an die entsprechenden Behörden betr. Jugendkriminalität in Odenkirchen ihren Frust von der Seele. Das Schreiben endete mit: . . . Kinder und Jugendliche ohne Perspektiven und Aufenthaltsmöglichkeiten bedürfen auch anderer Maßnahmen als verstärkte Polizeipräsenz. - Leider fühlen wir uns in Odenkirchen ziemlich allein gelassen.

Eine positive Mitteilung konnte Frau Zimmermanns im August 2006 verkünden:

Der gesamte Plattenbelag der Straße Burgfreiheit wird in absehbarer Zeit aufgeraut und gereinigt.

Eine negative Mitteilung war, für den 3. Vereinstag haben sich nur 16 Vereine gemeldet, obwohl dies im Rahmen der 150 Jahrfeier Odenkirchens ein Höhepunkt sein sollte.

 

2007 leidenschaftliche Rede von Frau Zimmermanns für den Erhalt der 10 Bezirke.

Am 19.12 2007 hat der Rat sich auf vier Stadtbezirke geeinigt. Frau Zimmermanns hatt vorher leidenschaftlich gekämpft und trotzdem verloren.

In diesem Zusammenhang konnte man lesen: Was in Fürth die Pauli sei, sei in Odenkirchen Renate Zimmermanns. Der Ausspruch hat durchaus einen realen Hintergrund. Gegen eine scheinbar aussichtlose Übermacht hat sich die Odenkirchener Bezirksvorsteherin in Punkte Verringerung der Stadtbezirke eindeutig positioniert. - Jetzt ist nur die Frage, wer den Stoiber macht?

Auch in einer Vereinsvorsitzendenrunde, die der Heimatverein 2x jährlich ausrichtet, hat Frau Zimmermanns dazu eindeutig Stellung genommen.

 

Im Oktober 2007 wurde Renate Zimmermanns in den Aufsichtsrat der Sozialholding gewählt.

 

RP Samstag, 22.03.2008

Zweifeln gehört zum Glauben, sagt Renate Zimmermanns. Aber auch, an Gott zu verzweifeln?

Renate Zimmermanns hatte reichlich Grund zum Zweifeln.

Gleich zweimal erlebt sie mit, wie es ist, an Gott zu zweifeln. Und sie ist sicher : „es hilft.“

Das erste Mal war im Juli 2000, Renate Zimmermanns saß mit bekannten in einem Flugzeug Richtung Amerika. während in Paris die Concorde mit Freunden und Bekannten abstürzte. Beinahe hätten Zimmermanns auch in der Concorde gesessen.

Und jetzt einige Jahre später erhielt die Bezirksvorsteherin die Diagnose einer schlimmen Krankheit. Eine Krankheit die bei vielen Menschen tödlich endet.

Frau Zimmermanns: „Natürlich gibt es Phasen, in denen ich denke, Gott ist ganz weit weg. Besonders bei schlimmen Ereignissen oder Schicksalsschlägen. - Trotzdem habe ich in mir ein Urvertrauen zu Gott und denk, dass alles, was geschieht einen Sinn hat, auch wenn ich das im Moment nicht erkenne.

 

Als dringlichstes Problem in Odenkirchen bezeichnet Renate Zimmermanns in einem Interview im Febr. 2009 der Bahnhof in Odenkirchen.

Im Juli 2009 setzte sich Renate Zimmermanns für einen Tierfriedhof in Mönchengladbach ein.

Für den 16. September 2009, 18:00 Uhr hatte Frau Renate Zimmermanns zur letzten Sitzung in den Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes am Wingertplatz eingeladen. Neben den Bezirksvertretern waren rund 20 Bürgerinnen und Bürger der Einladung gefolgt.

Nach einigen Punkten, die den Bezirk Odenkirchen betrafen hielt die BV ihre Abschlussrede. Sie tat dies mit einer Portion Wehmut und Trauer. In ihrer Zeit als Bezirksvorsteherin wurden 48 Sitzungen unter ihrer Leitung durchgeführt.

Es folgte eine Auflistung was alles in den 10 Jahren zum Wohle Odenkirchens erreicht wurde.

Frau Renate Zimmermanns dankte allen Bezirksvertretern, Herrn Oehlers, den Damen im Büro und verabschiedete sich nach 10 arbeitsintensiven, ereignisreichen und schönen Jahren sehr gerührt als Bezirksvorsteherin in Odenkirchen.

Der Heimatverein Odenkirchen, Vertreten durch Henny Scholz und Thomas Driesch, dankten Frau Zimmermanns für ihre geleistete Arbeit und überreichten ihr „Ihr gerahmtes Bild“ für die Ahnengalerie der vier Bezirksvorsteher.

 

Unser Resümee:

Mit Freude und Elan übte unsere Bezirksvorsteherin ihr Amt aus und war überall anwesend, wo in Odenkirchen Nennenswertes geschah. Sie hat viel für Odenkirchen erreicht und sich besonders für Schulen und die Jugend eingesetzt.

Das kulturelle Leben in Odenkirchen und die vielen Vereine lagen ihr besonders am Herzen und wurden von ihr unterstützt wo immer möglich.

 

Der Heimatverein Odenkirchen sagt DANKE !

 

 

 

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