Veranstaltungen

 

Ortstermin an Christi Himmelfahrt

 

bei Renate Fellner

 

am 13. Mai 2010

 

 

Renate Fellner begrüßt die Besucher des Heimatvereins Odenkirchen,

an ihrer Seite "Johannes", der Geigenspieler

Welcher Odenkirchener kennt sie nicht, die beiden Brunnen im Stadtbild: Die Bildhauerin Renate Fellner hat sie geschaffen, den Regenbaumbrunnen vor der ev. Kirche und den Brunnen „Inselfreuden“ (Taubenbrunnen) auf dem Laurentiusplatz. Obwohl sie seit 1991 in Kamphausen lebt, hört sie auch heute noch gern, wenn sie als „Odenkirchener Künstlerin“ bezeichnet wird, war doch das Haus  auf der Stoltenhoffstraße lange Jahre ihr Zuhause. Und so war ein Besuch des Heimatvereins bei ihr eigentlich überfällig. Vor 19 Jahren haben sie und ihr Mann das Fachwerk-Anwesen aus dem Jahre 1735 gekauft und in den heutigen Zustand versetzt. Den ausgedehnten Skulpturenpark hinter dem Haus haben sie in mehreren Stufen ausgebaut.

Und so galt das Interesse der 20 Besucher den dort ausgestellten, besser: den dort in eine Parklandschaft integrierten Kunstobjekten. Renate Fellner gab Erläuterungen zu ihren Skulpturen. Während eines längeren Entstehungsprozesses wachse eine Vertrautheit mit „ihren Kindern“, so dass eine Namensvergabe die zwangsläufige Folge sei.

Zur Kindergruppe „Ringelrein“ schreiben die Ruhr-Nachrichten unter der Überschrift „Gegossene Gefühle“ sehr treffend: „Eine ganz normale Spielplatz-Szene, könnte man glauben. Doch es ist eine in Bronze gegossene Situation, unveränderlich, und doch so lebendig. Das ist die spannende Skulpturenwelt von Renate Fellner. Gefühle faszinieren die Künstlerin: Die Liebe zwischen Mutter und Kind, Trauer, Ärger, Trotz und Freude.“

 „Bitte den Kopf einziehen“, ruft sie den Besuchern beim Eintritt in ihre „Gute Stube“ zu. Die niedrigen Eichenbalken aus dem 18. Jahrhundert verleihen dem Raum ein gemütliches Ambiente. In ihrer Galerie erläutert sie anschließend den Entstehungsprozess einer Skulptur: Vom Gipsmodell über das Wachsausschmelzverfahren bis hin zu den Arbeiten in der Gießerei. Geschäftsführerin Henny Scholz bedankt sich im Namen des Heimatvereins für den eindrucksvollen Nachmittag mit einem Präsentpaket.

Am Eingang zum Skulpturenpark Sonnenkind

Pippi Langstrumpf

Baßgeigerin

Bärenliebe

Kämpfende Böcke

Ringelrein

Oase der Ruhe

Drehbare Fischwelt

In der "Guten Stube"

Renate Fellner erläutert in der Galerie 

den Entstehungsprozess einer Bronze-Skulptur

Im MIttelpunkt "Continental Contacts", die "umfassende" Erd kugel

Henny Scholz, die Geschäftsführerin des Heimatvereins Odenkirchen, 

überreicht Renate Fellner ein "Dankeschön"

                                                                                                                           Fotos: Heinz Eßer

 

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