Veranstaltungen

 

Neujahrsempfang

am 8. Januar 2012

 

 

Tanzformation Schwarz-Gold Rheydt: Darbietung aus "Feuer und Eis"

 

Zahlreiche Mitglieder des Heimatvereins und weitere Odenkirchener Bürger waren der Einladung zum Neujahrsempfang in die Burggrafenhalle gefolgt. Auch in diesem Jahr konnten sich die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Programm freuen. 

 

Der Vorsitzende des Heimatvereins Rolf Lüpertz begrüßte zahlreiche Ehrengäste , u.a. Bürgermeisterin Renate Zimmermanns und Bezirksvorsteher Karl Sasserath. Eine besondere Begrüßung wurde drei Besuchern zuteil: Dem Urgestein des Heimatvereins Ehrenvorsitzender Emil Knour, dem ehemaligen Bürgermeister Hans Segschneider, dem Lüpertz nachräglich zur Erreichung des 90. Geburtstages gratulierte und Bernd Thiel, von 1997 bis 2010 beliebter Polizeibeamter in Odenkirchen.

In seiner Neujahrs-Ansprache hob der Vorsitzende hervor, dass der Heimatvererin auch nach der Neustrukturierung der Stadtbezirke darum bemüht sei, die Zusammenarbeit der Odenkirchener Vereine zu intensivieren. Er gab einen Rückblick aud die zahlreichen Aktivitäten des Heimatvereins und dankte den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. Auf besonderes Interesse sei der Plattdeutschabend im Gymnasium gestoßen: mit mehr als 170 Besuchern die erfolgreichste Veranstaltung dieser Art im Stadtgebiet. Die komplette Ansprache des Vorsitzenden des Heimatvereins Rolf Lüpertz ist hier aufzurufen >>

Bezirksvorsteher Karl Sasserath dankte dem Heimatverein für die Ausrichtung dieser traditionsgebundenen Veranstaltung. Er machte einen Exkurs mit Blick auf die gesamtstädtische Situation in Mönchengladbach. Nach einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes gehört Mönchengladbach zu den ärmsten Städte in NRW. Nur Essen und Gelsenkirchen weisen eine noch höhere Armutsquote auf. Von daher sei es nicht zu verstehen, dass der Bund Mittelkürzungen nach der Rasenmähermethode vorgenommen, also arme und reiche Städte gleichgeschaltet hat. Vor dem Hintergrund der "Aufbauhilfe Ost" sei die Zeit gekommen, dass der Bund neu festlegt, wer zu den Gebern und Nehmern gehört. Mönchengladbach hat seit 1990 mehr als 237 Millionen für den Aufbau Ost geleistet (und gehört heute zu den ärmsten Städten, siehe oben).

   Sasserath ging sodann auf die Höhepunkte im Odenkirchener Kulturkalender des abgelaufenen Jahres ein mit den Aktivitäten im Jubiläumsjahr sowohl des Heimatvereins als auch des Gymnasiums. Nicht unerwähnt bleiben dürfe in diesem Zusammenhang das Wirken von Stephanie Borkenfeld-Müllers mit ihren vielfältigen Chor- und Orchesterprojekten. Weiterhin seien es die  Gesangvereine und die Show-Trompeten, die das musikalische Profil Odenkirchens vervollständigen und es zu einem kulturellen Kraftfeld haben werden lassen. Es dürfe mit Fug und Recht festgestellt werden, dass Odenkirchen zu den wichtigsten kulturellen Adressen in Mönchengladbach gehört.

 

Bürgermeisterin Renate Zimmermanns betonte, dass sie gerne die Grußworte des Oberbürgermeisters weitergebe, jedoch darüber hinaus weitere Aspekte anschneiden wolle. Zuvorderst sei da der Dank an die Menschen, die vorne stehen, sich mit viel Liebe engagieren und ihre Freizeit und sogar Lebenszeit hergeben. Ein besonderer Dank gehe an Rolf Lüpertz und das Ehepaar Scholz. Sie freue sich, dass der Weihnachtsmarkt ("Ein Kind von mir"), der eine große Resonanz erfahren habe, fortgeführt werde. Die Sanierung der Burgfreiheit werde nach Abschluss der Kanalbaustelle Hoemenstraße in Angriff genommen. 

Dagegen wird der Vereinstag wegen mangelnder Resonanz nicht fortgeführt. Sie sei sehr froh über das erfolgreiche Wirken des Gewerbekreises Odenkirchen um Anette Zimmermann. Wichtig sei jedoch, dass alle Beteiligten einschließlich Politik und Heimatverein mit einer Stimme sprächen.

Zum Thema Verkaufsoffener Sonntag im November, wo es bekanntlich zur Terminüberschneidung mit Rheydt gekommen ist, will sich der Stadtrat im Hinblick auf zukünftige Planungen mit dem Rheydter City-Management in Verbindung setzen.

 

Im unterhaltsamen Teil kamen die Besucher keinesfalls zu kurz. Mit neun Programmpunkten war dieser Bereich des Neujahrsempfangs sehr gut bestückt. Den Auftakt bildete das Mandolinenochester "Edelweiß". Unter sicherer und einfühlsamer Leitung von Josef Reidmacher erklangen Mandolinen und Gitarren in einem bunten Melodienreigen der leichten und beschwingten Muse. 

Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Tanzformation Schwarz-Gold Rheydt unter der Leitung von Thomas Schmitz mit den Tänzen zu "Feuer und Eis". Mitreißende Tanzdarbietungen mit vielfältigen neuen Akzenten brachten der Tanzformation starken Applaus ein. Die Choreographien sind originell und allesamt selbst erarbeitet.

Die Balletteusen der Ballettschule Valerie Ghiglione bestachen in zwei Auftritten durch ihre gekonnten tänzerischen Leistungen.

Wieder dabei auch die Show-Trompeten MG-Odenkirchen. Mit großem Engagement - schon beim Aufbau der umfangreichen Technik - und schwungvollen Rhythmenbegeistern sie das Publikum. Sie zählen heute zu einer der besten und bekanntesten Showbands am Niederrhein und NRW. 

Viel Applaus erntete das plattdeutsche Zwiegespräch zwischen Ingrid Paulus und Heinz Willi Kleinen vom Historischen Ausschuss des Heimatvereins über Zustände und Vorkommnisse in Odenkirchen während des vergangenen Jahres. Nachzulesen ist der Dialog hier >>

 

Mandolinenochester "Edelweiß"

Mandolinenochester "Edelweiß" unter der Leitung von

Josef Reidmacher

Tanzformation Schwarz-Gold Rheydt

Tanzformation Schwarz-Gold Rheydt

Balletschule Ghiglione

Plattdeutschvortrag: Ingrid Paulus und Heinz Willi Kleinen vom Historischen Ausschuss des HVO

Show Trompeten MG-Odenkirchen

 

Show Trompeten MG-Odenkirchen: 

   Der Nachwuchs ist mit Ernst bei der Sache

Fotos: Heinz Eßer

 

 

 

 

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