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Odenkirchen weltweit

Unser Gästebuch

Haben Sie Anmerkungen zu unserer Homepage oder interessante Informationen, die wir kennen sollten? Wir freuen uns auf eure Meinungen und über Einträge in unserem Gästebuch!

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Odenkirchener in aller Welt

im Kontakt zum Heimatverein Odenkirchen.

Der Heimatverein Odenkirchen freut sich über die vielen Nachrichten und Kontakte von ehemaligen Odenkirchenern in aller Welt. Sie reichen zu den Niederlanden und bis nach Spanien und Australien. 

Eine schöne Einrichtung, dass sich auf diesem Wege Menschen in der Ferne über Odenkirchen informieren können und Kontakt zu ihrer alten Heimat finden.
 
Hier einige Einträge aus unserem alten Gästebuch sowie über E-Mail geführte Kontakte:


Heinz Wimmers schrieb am 5. November 2003:

Liebe Odenkirchener,
wie vielleicht alles im Leben, durch Zufall, finde ich heute den HEIMATVEREIN ODENKIRCHEN im www. Ich würde ganz tief den Hut ziehen, wenn ich einen tragen würde, vor dieser Hompage !!! Alle Achtung und meinen herzlichen Glückwunsch dazu. Als -Okerker Jong- im alten/ehemaligen Krankenhaus geboren, von Franz Rixen getauft, später, als Nachbarskind (Pastorsgasse) bei der Konkurrenz Pastor Krumme die Glocken geläutet, (am Seil hängend) war die Gänsehaut nicht zu vermeiden, das alles zu sehen und zu lesen.
Seit fast 15 Jahren lebe ich nun mit meiner Familie im Süden Spaniens, aber neben Valenciano und Kastellano habe ich das -Okerker Platt- nicht verlernt. Die Verbundenheit mit meiner Geburtsstadt ODENKIRCHEN schlägt sich auch darin nieder, dass ich seit längerer Zeit, hauptsächlich über Auktionshäuser, alles sammle was mit Odenkirchen zusammenhängt! Speziell über die Zeit der Selbstständigkeit bis 1929. Es gibt also im Süden Spaniens ein kleines Odenkirchener Heimatmuseum.
Ihnen allen weiterhin alles erdenkliche Gute, werde jetzt laufend "reinschauen" und es ist mir eine Selbstverständlichkeit, umgehend die Mitgliedschaft im Heimatverein zu beantragen!

Mit lieben Grüßen aus Benissa/Alicante nach Odenkirchen,
Heinz Wimmers

Parallel dazu bestellte Heinz Wimmers per E-Mail alle verfügbare Literatur des Heimatvereins über Odenkirchen, die ihm von der stellvertr. Geschäftsführerin Henny Scholz gerne zugestellt wurde. Inzwischen hat Heinz Wimmers auch die Mitgliedschaft im Heimatverein Odenkirchen erworben.

Im Mai 2004 hat er seine alte Heimatstadt besucht und seinem ehemaligen Kollegen Manfred Brücher eine Postkarte aus dem Jahre 1907 überreicht, welche dieser dankenswerterweise dem Heimatverein übergeben hat. Auf der kolorierten Ansichtskarte, die mit "Odenkirchen 23.3.07" abgestempelt und an eine Miss Powell in Abingdon on Thames in England adressiert ist, schreibt der damalige Bürgermeister Böning:

 Gruss von der Lorelei
"dem Märchen vom Rhein, senden wir von Odenkirchen am Tage meiner Wiederwahl
in der frohen Hoffnung, Sie bald hier begrüßen zu können,
Böning und Frau."

Auf der amtlichen Seite der Postkarte ist der Text übersetzt.

Heinz Wimmers hat die Postkarte über das eBay-System in England ersteigert. Mit welcher Begeisterung er an Odenkirchen hängt, zeigt, dass er in 22 (!) Ländern bei eBay eingeloggt ist und automatisch Mitteilung erhält, wenn etwas mit Bezug auf  "Odenkirchen" angeboten wird. Der Heimatverein Odenkirchen, der die Postkarte rahmen und in seiner "guten Stube"  - dem Odenkirchener Burgturm - an gebührender Stelle aushängen wird, dankt  Heinz Wimmers und Manfred Brücher auch an dieser Stelle nochmals für die Überlassung dieses historischen Dokumentes.

Besuch aus Spanien

HVO-Mitglied Heinz Wimmers aus Benissa zu Gast im Burgturm.

Seit 20 Jahren lebt Heinz Wimers - ein geborener Odenkirchener - mit seiner Familie an der Südküste Spaniens, aber neben Valenciano und Kastellano hat er das Okerker Platt nicht verlernt. Die Verbundenheit mit  Odenkirchen schlägt sich u.a. darin nieder, dass er - hauptsächlich über Auktionshäuser - alles sammelt, was mit Odenkirchen zusammenhängt! Dadurch gibt es im Süden Spaniens sogar ein kleines Odenkirchener Heimatmuseum. 

Nun war Heinz Wimmers wieder einmal in seiner alten Heimat. Grund genug für den HVO, sein Mitglied zu einem kleinen Empfang in den Burgturm einzuladen. Bei Kaffe und Gebäck wurden alte Erinnerungen ausgetauscht und von neuen Erfahrungen berichtet, bevor es anschließend zum Heimspiel der Borussia ging.

"Gruppenbild mit Dame" v.l.: Rolf Lüpertz, Vors. HVO; Manfred Brücher, Heinz Wimmers, Thomas Driesch, Schatzmeister HVO; Henny Scholz, GF HVO; Heinz Eßer | Fotos: Werner Erkens

Maria Szymczyk geb. Baehren schrieb am 1.Juli 2005 aus Cronulla NSW (südlich von Sydney) in Australien

Die Bäckerei Flören vor dem letzten Weltkrieg, auf der Burgfreiheit in Richtung Rheydt auf der linken Seite, rechts unten ein Straßenbahngleis. | Foto: Archiv Heimatverein Odenkirchen
Ich bin 1928 in Odenkirchen geboren und wohne seit 1950 in Australien. Ich wohnte bis 1943 in der Burgfreiheit, hinter dem Kaufhaus Karten. Ich kannte auch die Bäckerei Flören.

Habe erst heute per Internet die URL von Odenkirchen gefunden. Ganz herzlich möchte ich gratulieren zu dieser wunderschönen site. Die Bilder sind einfach fabelhaft und brachten Erinnerungen an meine Kindheit. Gerne hätte ich ein Bild von der Burgfreiheit nach dem Bombenangriff. Vielleicht gibt es eins. Gott sei Dank war ich mit meiner kranken Mutter im Urlaub an dem furchtbaren Tag. Ihre website macht mir sehr große Freude, auch etwas Heimweh.

Vielen Dank und liebe Grüße von Australien  
Maria Szymczyk geb. Bähren 
  


Der Heimatverein hat sich über diesen besonderen Gästebuch-Eintrag einer ehemaligen, zudem betagten Odenkirchenerin natürlich sehr gefreut und sich bei Frau Szymczyk für die freundlichen Zeilen umgehend bedankt. Aus dem sich daran anschließenden Schriftverkehr hier einige Auszüge: 


Ja, in der Bäckerei Flören war ich wie daheim. Im Winter war es immer so schön warm in der Backstube. Ich sehe jetzt noch das kleine Fenster von der Bäckerei , wo Frau Flören immer raus geschaut hat auf die Straße. Ein Bild von der Bäckerei würde mir auch sehr viel Freude machen. Ich habe alle Bilder an ihrer Website angeschaut. Von vorher und nachher. Ich gehe fast jeden Tag an die Odenkirchen site, und finde immer mehr. Es  macht mich so glücklich. 

Zum Kaufhaus Karten. Die hatten hinten angebaut. Eine Seite waren die Büros usw. Auf der linken Seite war unten das Büro von Willi Karten, und oben wohnten wir. Dann erinnere ich mich auch noch an den kleinen Sohn von ihm. Der hieß, ich glaube Fritz. Wenn mein Vater  auf Urlaub nach Hause kam, spielte er immer mit "Karten Fritzchen", das vergesse ich nie. Dann war da auch noch ein jüngerer Karten. Ich denke, er hieß Hans. Zwei Wochen vor dem Bombenangriff fuhr ich mit meiner Mutter zu  Bekannten in die Nähe von Nürnberg. Ja, und da blieb ich dann bis 1950, bis  ich mit meinem Mann nach Australien auswanderte. 

Und nun bin ich hier. In Deutschland war ja nichts mehr für mich. Hier bin ich auch alleine. Wir hatten keine Kinder. Mein Mann starb 1993. Und so muss ich mich alleine mit dem Computer befassen. Viel verstehe ich davon nicht, das muss ich zugeben.

Ihre E-Mail mit den schönen Bildern hat mir eine riesige Freude gemacht. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken. Ich schaute mir das Bild noch einmal an von der Bäckerei Flören. Und da stand sogar ein Fahrrad. Genau wie früher. Denn der Sohn musste immer die frischen Brötchen liefern. Das gab mir eine Gänsehaut. Im Fenster waren keine Kuchen, doch normalerweise waren da immer leckere Kuchen zu sehen. Bäcker Flören hatte auch links eine Einfahrt, denn er hatte ja Pferd und Wagen. Oft ging ich am Wochenende mit ihm Brot liefern. - An das Haus vom Stellmacher Paulus erinnere ich mich auch noch sehr gut. Im vorderen Zimmer saß oft ein junger Mann und spielte so gut auf dem Piano. Wir Kinder saßen so oft es ging bei ihm.  

Die allergrößte Freude ist, das ich Ihre Website gefunden habe. Ich gehe fast jeden Tag an die Odenkirchen site und finde immer mehr. Es macht mich so glücklich. Da werde ich wieder jung. haha... Werde nun das Mitteilungsblatt („Unser Odenkirchen“, die Red.) lesen. Da freue ich mich schon drauf.  

Bis zum nächsten mal, liebe  Grüße vom fernen Australien nach Odenkirchen und dem Heimatverein.  
Maria Szymcyk
Frau Szymczyk, die Interesse an einem Foto von ihrem früheren „Zuhause“ nach dem Bobenangriff vom August 1943 zeigte, konnte geholfen werden: Emil Knour fand zwar im Archiv des Heimatvereins kein entsprechendes Foto, gab aber einen Hinweis auf Fritz Karten, den Sohn des letzten Kaufhaus-Inhabers.
Von ihm konnte Heinz Eßer vom Heimatverein, der per E-Mail den Schriftwechsel mit Australien führt, sogar noch die Negative von Fotos ausleihen, die sein Vater Willi Karten 1943 nach der Zerstörung gemacht hat.
Die hier abgebildeten Fotos zeigen eine Gegenüberstellung des damaligen und heutigen Zustandes.
An der Stelle des wieder aufgebauten Kaufhauses Karten, das dort noch bis 1975 bestanden hat, befinden sich heute die Tiergarten-Apotheke und das Cafe O.K.

Das Kaufhaus Karten & Co. nach dem Bombenangriff vom 30./31. August 1943 | Foto: Willi Karten
Der heutige Bauzustand an der Burgfreiheit | Foto: Heinz Eßer

Gerhard Scherreik schrieb am 18. Oktober 2005 aus Berlin:

Eine Aufnahme zur Karnevalszeit im Jahre 1954: Das Mandolinenquartett mit dem Küchenpersonal. Links im Bild Gerhard Scherreik
dass er von 1952 bis 1955 im Burgheim wohnte. Von 1949 bis 1952 hatte er bei Scheidt & Bachmann den Beruf des Formers erlernt.
Er war Mitglied im „Mandolinen-Orchester Odenkirchen 1925“ und Handballtorwart in der „Sportvereinigung 05/07 Odenkirchen e.V.“
Heimleiter Mertens bescheinigt ihm 1955, „dass er seine musikalische Begabung (Mandoline) auch bei Feierstunden im Burgheim bereitwilligst zur Verfügung gestellt hat“.  
Er hat dem Heimatverein Odenkirchen einen Brief mit Fotos und Unterlagen zugesandt, der einen kleinen Einblick in das Leben der damaligen Bewohner gibt.


F.J.A.M. van der Helm schickte am 24. November 2006 eine E-Mail-Anfrage aus s'Gravenhage in Holland

Liebe und Hochverehrte Leuten,

Soeben habe ich auf internet gesucht nach ,,von der Helm" und bin in Odenkirchen angekommen! Sehr interessant war das da viele Leute in Deutsland geben mit die Familiename "Von der Helm".

Wir sind ein Familienvereinigung und haben schon 22 Jahr ein Familienmagazin genamt "Helm-Nieuws", worin wir alles schreiben was interessant ist für unser Lesers uns Leserinnen über unsere Familie und andere interessante Sachen. Deshalb interessiert mich die pfarrer Heinrich von der Helm.

Ist es möglich mir etwas mehr zu erzählen über sein Leben? Und vielleicht wissen Sie etwas von seinen Sibbe-Hintergrund. Wir haben vielen Heinrichs (oder in NL Hendriks) in unsere Familie oder 80 % ist katholisch. Darum haben wir viele Interesse in diese man. Können Sie mir erzählen warum da eine Strassenahme nach ihm genennt ist? Und wenn er geboren und gestorben ist und wo? Und vielleicht wehm seinen Eltern waren?


Mit vielen Dank,
Hochachtunfsfol,
F.J.A.M. van der Helm
redacteur Helm-Nieuws

Dechant Heinrich von der Helm - Ein Gemälde im Johannes-Giesen-Haus
Familieblad "Helm-Nieuws", ein Magazin der Familienvereinigung "von-der-Helm" in Holland
Heinz Eßer vom Historischen Ausschuss des Heimatvereins Odenkirchen konnte - in Zusammenarbeit mit der St. Laurentiuspfarre - helfen. Unter anderem ging eine Kopie des aufschlussreichen Totenzettels und ein Repro des Gemäldes (im Johannes-Giesen-Haus) des früheren Odenkirchener Dechanten Heinrich von der Helm (Pfarrer in Odenkirchen von 1905 bis 1942) per E-Mail nach Holland. Das Familienmagazin "Helm-Nieuws" hat jetzt in seiner Ausgabe NO:87 (Juni 2006) einen ausführlichen Bericht  geschrieben und mit einem herzlichen Dank dem Heimatverein Odenkirchen einige Exemplare zur Verfügung gestellt.