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Heimat- und Geschichtsliteratur, erschienen außerhalb des Heimatvereins Odenkirchen

Wir haben hier die wesentliche, im Laufe der Zeit außerhalb des Heimatvereins Odenkirchen erschienene Heimat- und Geschichtsliteratur in einem Verzeichnis zusammengetragen.

Beispielhaft sollen hier drei Verfasser gewürdigt werden:

Buchbesprechungen

Franz Rixen (1922 zum Priester geweiht) war von 1942 bis 1965 Pfarrer an St. Laurentius Odenkirchen. Unvergessen sind seine Verdienste um den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Pfarrkirche, des St. Josefshauses, der Kapelle in Wetschewell, der Burg Odenkirchen und seine Beteiligung am Neubau des Burgheims, der Pfarrkirche St. Michael auf der Höhe und der Kindergärten an der Burg und auf der Kamphausener Höhe.

In seiner Freizeit beschäftigte er sich intensiv mit der Heimatforschung. Von seinen Veröffentlichungen steht natürlich sein „Laurentiusbote“ im Vordergrund, den er von 1949 bis 1967 in 209 Folgen herausgab, der dann als zweibändige „Geschichte Odenkirchens“ erschien und seit dieser Zeit wegen der großen Nachfrage von der Pfarrgemeinde St. Laurentius immer wieder neu aufgelegt wird.   
Erwähnt werden muss auch seine fast 1000 Register umfassende zeitgenössische Sammlung von Zeitungsausschnitten zur näheren und weiteren Umgebung und zu allgemein interessierenden Themen im Pfarrarchiv von St. Laurentius.

Franz Joseph Rixen wurde geboren in Otzenrath am 03.12.1892, besuchte das Stiftisch-Humanistische Gymnasium (dort Abitur 1914); zum Priester geweiht am 05.03.1922 im Kölner Dom; am 13.03.1922 trat er in St. Laurentius Odenkirchen seine erste Kaplanstelle an, war von 1927 bis 1941 Pfarr-Rektor in Geistenbeck, von  1941 bis 1965 Pfarrer an St. Laurentius in Odenkirchen und trat am 01.07.1965 in den Ruhestand. Er war Förderer und Initiator des Burg-Kindergartens und der Friedhofs-Totenhalle; er starb in Odenkirchen am 24.06.1974. Er ist auf dem Friedhof an der Wiedemannstraße (auf der Priestergrabstätte) beigesetzt. Er war Jubilarpriester der Diözese Aachen und Inhaber des Bundesverdienstkreuzes.
 
Bekannt geworden (und geblieben) ist er durch seine Veröffentlichungen: "Geschichte Odenkirchens" Band 1, Laurentiusbote (Folge 1 - 109) 1949-1959 und Band 2, Laurentiusbote (Folge 110 - 209) 1959-1967 sowie "Otzenrath. Ein Heimatbuch", o.O. 1969

Quellen: Rheinische Post (Ry) am 05.12.1962 zum 70. Geburtstag; 14/5193 (Totenzettel) Stadtarchiv MG
Ekkehard Krumme, Sohn von Pastor Wilhelm Krumme (1931 bis 1964 Pfarrer in Odenkirchen), hat sich als Kenner der rheinischen Kirchengeschichte einen Namen gemacht. Aus seiner Feder stammt u.a. das Werk „Evangelische Gemeinde Odenkirchen 1532-1982“.

Seine jüngste Arbeit mit dem Titel "Denkmäler der Hoffnung" widmet er in der ihm eigenen Akribie dem evangelischen Friedhof in Odenkirchen. Er zeichnet die Entstehung dieser Begräbnisstätte an der Kirchhofstrasse im Einzelnen nach. Krumme begleitet den Leser auf einem Gang über den Friedhof, wobei er die Grabdenkmäler beschreibt und die Geschichte der hier Begrabenen und ihrer Familien erzählt.
Dem Betrachter kommt die Bebilderung mit über 100 vorzüglichen Farbfotos von Andreas Dauben zu Hilfe. Es ist dem Verfasser zu danken, dass er mit diesem Werk einen besonderen Beitrag zur Denkmalpflege leistet und die Bedeutung unserer Friedhöfe als Teil der unsere Städte und Dörfer prägenden Kultur bewusst macht.
Margit Gärtner schreibt plattdeutsche Texte, gleichermaßen heiter und besinnlich, die sie in drei Bänden unter dem Titel „Bongk dureen“ im Eigenverlag herausgegeben hat.

Auf dem jährlichen Plattdeutschabend des Heimatvereins Odenkirchen und bei vielen Veranstaltungen weit über die Grenzen Mönchengladbachs hinaus, trägt sie unermüdlich zusammen mit anderen engagierten Mundartautoren plattdeutsche Texte in ihrer unnachahmlichen Weise vor und unterstützt damit die Dialektpflege in besonderem Maße.

Eines ihrer Gedichte hat sie der ehemaligen Odenkirchener Burg gewidmet. (siehe Bild)