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Kompetenz in Sachen Heimatkunde


Heimatkunde an der Katholischen Grundschule Bell

Am Montag, dem 3. Mai 2004, hatten sich etwa 6o Schüler und Schülerinnen der katholischen Grundschule Bell aus zwei Klassen zum gemeinsamen heimatkundlichen Unterricht versammelt.
Die Schulleiterin Frau Peters hatte den Heimatverein Odenkirchen gebeten, einen sachkundigen Bürger in den Unterricht zu schicken, um die Fragen der Kinder zur Geschichte Odenkirchens zu beantworten. Wer hätte diese Aufgabe besser wahrnehmen können als der Ehrenvorsitzende des Vereins Emil Knour, der mit dem Odenkirchener Brauchtum und der Geschichte dieses Stadtteils bestens vertraut ist.

Über eine Stunde stellten die Kinder, die von der Schulleiterin und ihren beiden Lehrkräften gut vorbereitet worden waren, ihre Fragen. Ausgangspunkt war der Gründung der Grundschule Bell im Sommer des Jahres 1892. Zuvor hatte es einen Kampf mit der Grundschule Mülfort gegeben, die um einige Klassenzüge erweitert werden sollte.

Die "Beller Bürger" ließen es nicht dazu kommen und verlangten eine eigene Schule, die dann durch den damaligen Bürgermeister Duven auf der Höhenstraße gebaut wurde, wo sie heute noch steht.

Jede Schülerin und jeder Schüler hatte dann noch Fragen zur Odenkirchener Geschichte. Alle Fragen, ob zur Odenkirchener Burg, zu den Familien der Burggrafen, oder zu den Kirchengemeinden wurden beantwortet und die Antworten und Erläuterungen werden sicher in den nächsten Wochen noch Stoff genug für den Unterricht bieten.

Als Geschenk des Heimatvereins für die Kinder gab es eine kleine Broschüre über die Geschichte Odenkirchens. Emil Knour war beeindruckt von dem großen Wissensdurst der Schülerinnen und Schüler und ihrem regen Interesse an der Geschichte ihrer Heimat.

Auf dem Lehrplan: Odenkirchen

Im Jahre 2003 hatte der Historische Ausschuss im HVO anlässlich der 60. Wiederkehr des schweren Bombenangriffs auf Odenkirchen in der Nacht vom 30. auf den 31. August 1943 eine Ausstellung verschiedener Dokumente und Fotos in der Sparkassenfiliale in Odenkirchen organisiert.

An dieser Ausstellung und den übrigen Erinnerungs- veranstaltungen, die unter dem Leitgedanken „Erinnerung und Mahnung" standen, war der stellvertretende Vorsitzende des Historischen Ausschuss und Schatzmeister des Heimatvereins, Thomas Driesch, maßgeblich beteiligt.

Vier Jahre schlummerten die großformatigen Foto- Reproduktionen danach im Archiv des Heimatvereins. Nun kamen sie noch einmal zum Einsatz.

Die Katholische Grundschule Bell hatte zum Abschluss des 4. Schuljahres „Mönchengladbach und Odenkirchen" auf dem Lehrplan. Was lag da näher, als an den Heimatverein heranzutreten um dort nachzufragen, ob es die Möglichkeit gäbe, den Schulkindern Informatives über Odenkirchen in einer Unterrichtsstunde zu vermitteln. Thomas Driesch hat sich dazu gerne bereit erklärt und ging am 6. Juni 2007 in den Unterricht.

In seinem Vortrag ging er hauptsächlich auf die Kriegsjahre in Odenkirchen ein. Den Schwerpunkt bildete natürlich die Schilderung der Ereignisse in jener „Bombennacht". Und dabei kamen dann auch endlich wieder die Fotos zum Einsatz, die der Historische Ausschuss vor vier Jahren in sehr aufwändiger Arbeit reproduzieren ließ.

Der HVO ist immer gerne bereit, mit den Schulen und Kindergärten Odenkirchen (neu) zu entdecken.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den
Opens internal link in current windowVorstandsmitgliedern des Heimatvereins.




Heimatkunde im Burgturm

Im Rahmen der Festwochen „150 Jahre Stadtrechte für Odenkirchen“ kamen am 15. September 2006 50 Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Burgbongert mit ihren Lehrerinnen in den Burgturm, um sich über ihre Heimat Odenkirchen zu informieren.

Emil Knour, der Ehrenvorsitzende des HVO, ging zuerst auf die Geschichte Odenkirchens, beginnend mit dem Jahre 1028, ein. Es folgten wichtige Ereignisse wie Verleihung der Stadtrechte am 24. September 1856, Zusammenlegung der Städte, etc. Das Schloß Odenkirchen um 1700, wie auch die Burg Odenkirchen, die am 31.08.1943 durch Bomben zerstört wurde, konnten anhand der Bilder im Burgturm erklärt werden.

So wurde auch die große Wappenwand der ehemaligen Burggrafengeschlechter besprochen. Alte Denkmäler und Sehenswürdigkeiten in Odenkirchen wurden interessant anhand von Bildmaterial den Kindern näher gebracht. Nach der Heimatkunde konnten die Lehrerinnen Frau Siegmann-Klaßen und Frau Fromberg noch einen Blick ins Archiv werfen.


Der Heimatverein Odenkirchen würde es begrüßen, wenn sich noch mehr Schulen für die Heimatkunde Odenkirchens interessieren würden.