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Ortsbild

Bereits nach dem 1. Weltkrieg führte in Odenkirchen das gestiegene Heimatbewusstsein zur Gründung eines Heimat- und eines Verschönerungsvereins.

Auch in die Satzung des Heimatvereins Odenkirchen 1951 e.V. wurde aufgenommen, dass zum Zweck des Vereins die Erhaltung des heimatlichen Landschafts- und Ortsbildes gehört. Nach Behebung der Kriegsschäden und nach der Neubebauung konnten dann die Pläne für eine Verschönerung Odenkirchens greifen.

Nachdem auch Plätze und Parkanlagen neu gestaltet waren, bestand der krönende Abschluss in der Errichtung von Brunnen und Denkmälern.

Das Wappendenkmal

An historischer Stelle in unmittelbarer Nähe des Burgturms wurde 1998 das  Wappendenkmal aufgestellt.
Es ist eine Mosaikarbeit der Odenkirchener Glasmalerin Marianne Strunk-Hilgers aus italienischen Glas-Smalten, einem Material mit bestechender Farbigkeit.

Sie hat das Wappen im Kreis mit Mosaik "gemalt". Die kreisförmige Edelstahl- fassung trägt die Aufschrift "STADT ODENKIRCHEN 1856 - 1929". Eine Beschreibung des Odenkirchener Stadtwappens ist unter Stadt Odenkirchen enthalten.

Der Regenbaumbrunnen

Auf dem Martin-Luther-Platz wurde 1982 der von Renate Fellner geschaffene  Regenbaumbrunnen aufgestellt. Die Odenkirchener Künstlerin hat ihn bewusst naturalistisch gestaltet und poetisch beschrieben: "Das leise von den Blättern tropfende Wasser fließt mit der ihm eigenen Musikalität ins Becken. Brunnen und Baum, seit eh und je ein Treffpunkt der Menschen, sollte für Odenkirchen ein solcher werden."

Der Taubenbrunnen

Ebenfalls von Renate Fellner entstand 1984 auf dem Eckplatz Burgfreiheit - Kölner-Straße der Taubenbrunnen (Bild). Stilisierte Baumstelen umfassen einen großen Mühlstein, durch den eine Wasserfontäne sprudelt. Auf den Bäumen fliegen Tauben an und ab oder sitzen in Nestern. Auf dem Mühlstein haben sie sich gemütlich niedergelassen.

Das Mühlendenkmal

Am Ufer der Niers gegenüber der ehemaligen Burgmühle steht im Dreiklang mit Stauwehr und Ständebaum das  Mühlendenkmal.
Es wurde 1990 von dem Odenkirchener Künstler Wilhelm Strunk geschaffen und soll die Erinnerung an die Niersmühlen der alten "Herrlichkeit Odenkirchen" lebendig erhalten. Acht Mühlsteine werden in verschiedenen Ebenen von Betonsäulen durchdrungen. Bronzeplatten zeigen im Relief die Ansichten der alten Mühlen.

Burgturm, Pater-Bonnier-Park und Musikpavillon

Nachdem 1994 die Umbau- und Renovierungsarbeiten am Burgturm abgeschlossen waren, konnte auch die vorgelagerte Grünfläche (heute Pater-Bonnier-Park) umgestaltet und der Öffentlichkeit übergeben werden.

Krönender Abschluss war dann die Aufstellung des Musikpavillons, einem geneigten Prisma aus Edelstahl und Glas. Er ist das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs des Architekten-Teams um Wolfgang Fellner und ein gelungenes Beispiel, dass Architektur des 20. Jahrhunderts in völliger Harmonie neben ehrwürdigen Gebäuden vergangener Jahrhunderte Bestand hat.

Denkmal zur Erinnerung an die Güdderather Mühle

Dort, wo der Güdderather Mühlenweg an der Niersbrücke auf den Josef-Herzhoff-Weg trifft, hat der Heimatverein Odenkirchen 2005 ein Denkmal errichtet, das an die ehemalige Güdderather Mühle erinnern soll. Nach einer Idee von Josef Schürmann hat Marianne Strunk-Hilgers das Mühlendenkmal gestaltet und Steinbildhauermeister Rudi Schneider es realisiert.

Gedenkstein Badhotel Odenkirchen

An der Ecke Hoemenstraße und Straßburger Allee Stand von 1897 bis 1937 das Badhotel Odenkirchen. Zur Erinnerung daran hat der Heimatverein Odenkirchen 2009 an gleicher Stelle einen Gedenkstein errichtet. Wieder wurde das bewährte Team tätig: Idee Josef Schürmann, Gestaltung Marianne Strunk-Hilgers, Umsetzung Rudi Schneider.